Also das hier ist vegan und feministisch. Weil sonst alles scheiße ist.

Montag, 29. August 2011

Sexismus und Tiere essen #2

Wenn das so weiter geht, mache ich noch eine Serie daraus. Vielleicht erinnert ihr euch an das "nimm mich"-Hühnchen? Heute hat es die Rinder erwischt. Beim Lesen einer Zeitschrift ist mir diese Werbung für das Beef! Magazin (Überlegt euch gut, ob ihr das anklicken wollt, Ausraster ist vorprogrammiert) aufgefallen. 




















Was soll ich da noch sagen, außer, dass ich mit dem Würgen nicht mehr aufhören kann?! 
Die Klischees "Ein richtiger Mann muss Fleisch essen", "Fleisch ist männlich (uga uga, grunz)" werden hier mal wieder wunderbar bedient. Frauen machen hingegen niedlichen, aber unwichtigen Mädchenkram, den eh keiner interessiert und Männer sind währenddessen ganz harten Kerle. Gääääähn. 
Dann heißt es weiter "Männer kochen anders", sprich: Frauen knabbern Salat, Männer essen FLEISCH. (Weil, ist ja so männlich, Proteineeee, kommt alle her!) Wenn ich sehe, wie Fleisch glorifiziert wird, werde ich wirklich fast wahnsinnig. An Hand solcher Bilder wird auch immer wieder deutlich, was es wirklich ist: ein Statussymbol. Wer Fleisch isst, demonstriert Reichtum und Macht. Und das ist leider unter Männern noch sehr verbreitet. Oft habe ich auch Frauen erlebt, die sehr deutlich betonen, dass sie gerne Fleisch essen um sich damit als emanzipierte und starke Frau zu positionieren und sich vom Tussitum abzugrenzen. Das finde ich nur noch traurig. Als würde man dann ernster genommen werden.
Interessant finde ich in der Anzeige auch den Gegensatz: Männer - Mädchen. Nicht etwa Männer - Bubis, nicht einmal Männer - Frauen. Daraus schließe ich mal ganz kühn, das hier "Mädchen" mit "Weichei" synonym geht, was ich fatal finde. 

Die Anzeige ist zeitgleich mit einer zweiten geschaltet und auch da ist mir mein Salatblatt im Hals stecken stecken geblieben. (Aber zum Glück hatte ich ein rosafarbenes Taschentuch zu Hand.)
Quelle



















Tierquälerei ist also vollkommen okay und natürlich - was sonst - männlich. (Wer kennt auch schon Frauen, die Bullen reiten?!) Ein ganzer Kerl. So stark, so hart. So scheiße. (Ups, sorry)

Auf der Seite heißt es übrigens die beiden Motive sind provokant, aber immer noch mit so viel Humor gestaltet, dass sie ironisch wirken. 
Äh ja. Ich behaupte, dass ist eine Frage des Hintergrundwissens. Dass ich mich intensiv mit der Haltung von Tieren, Folgen von Fleischkonsum für Tier, Mensch und Natur auseinandergesetzt habe ist ja kein Geheimnis. In den letzten Wochen kamen auch antisexistische und antirassistische Theorien hinzu, die meinen Blick für solche Dinge definitiv geschärft haben. Und wenn man auch nur ein bisschen Ahnung davon hat, wie Bilder in die Gesellschaft transportiert und integriert werden, was durch Allgenwärtigkeit zur Gewohnheit und dann irgendwann völlig legitimiert wird, der findet die Anzeigen nicht mehr ansatzweise ironisch. Im besten Falle noch zynisch, im Normalfall eher pervers.

Kommentare:

  1. Hab deinen Eintrag noch nicht ganz gelesen, aber gestern auch dieses Magazin am Bahnhof gesehen und gedacht, - nein, ich wusste nicht mehr, was ich denken sollte. Auch die Artikel versprechen so einiges.. "Sieben Luxus Burger - Soviel Liebe haben Sie noch nie in ein Brötchen gesteckt"

    AntwortenLöschen
  2. Über die Zeitschrift hab ich mich schon total oft aufgeregt. Ich krieg jedes Mal einen kleinen Anfall, wenn ich die sehe...
    Ich frag mich auch wirklich, wie sowas heute, nicht im Mittelalter oder in der Steinzeit wohlgemerkt, ernst gemeint sein kann. Männer, die ernsthaft glauben, dass fette, blutige Steaks essen ihre Männlichkeit fördert haben offensichtlich viel zu wenig von selbiger und müssen das dadurch kompensieren *hust* Schwanzprotese *hust*

    AntwortenLöschen
  3. Das Spielen mit den Klischees ist wirklich gut gelungen bei dem Magazin, das muss man ihnen lassen. In meinem Fall geht es jedoch – ähnlich wie bei dir – weit über den guten Geschmack hinaus.

    Die meisten Witze basieren ebenfalls auf irgendwelchen Klischees, von daher habe ich auch kein Problem damit, wenn so etwas manchmal etwas überzogen ist. Abhängig vom Thema erzeugt es dann auch Wut. Der Zeitpunkt für die Veröffentlichung scheint perfekt: Nachdem inzwischen auch in der letzten Klatschzeitung über "Tiere essen" geschrieben wurde, "leichte Sommerküche ohne Fett" und Karen Duve mit ihrem Buch "Anständig essen" in jeder Talkshow saß, dürften sich einige Leute stark geprellt fühlen.

    Nicht jeder geht sensibel mit dem Thema um, ich habe auch schon zahlreiche dämliche Diskussionen darüber führen müssen, dass ich mich ja selbst verarsche, wenn ich mir alle 3 Monate mal eine Tofu-Wurst oder ein Seitansteak auf den Grill packe. Und ich kenne viele Leute, die sich irgendwie durch Vegetarismus in ihrer persönlichen Freiheit bedroht sehen, sowohl männlich, als weiblich.

    "Beef!" ist an sich ein gut gemachtes Magazin, das mit Humor, schicken Fotos und einer sehr modernen, gut gestalteten Aufmachung um die Gunst seiner Leser buhlt und offenbar eine gute Nische gefunden hat: Männer, die gerne kochen und gerne Fleisch essen. So verwerflich das alles auch ist, und so sehr ich mich auch von den dort vertretenen Klischees distanzieren will, leider mass man ihnen für das Konzept und das Erscheinungsbild der Zeitschrift dennoch auf die Schulter klopfen.

    Viele Grüße,
    Fabian

    AntwortenLöschen
  4. @ Fabian,
    nö, ich finde das überhaupt nicht gut gemacht. Klar, die Aufmachung und das Design sind professionell. Aber die Witze sind nicht gut, sie sind dumm und platt, das kann doch nun wirklich jeder. Sexistisch zu sein ist doch kein Zeichen von Cleverness, es ist das einfachste und dümmste was es gibt.
    Reaktionen wie meine sind natürlich mit einkalkuliert und sogar erwünscht, aber das ist mir egal.
    Und eine schöne Verpackung macht den beschissenen Inhalt nicht weniger beschissen. Denen hochachtungsvoll auf die Schulter zu klopfen ist so ziemlich das Letzte was ich tun würde.

    AntwortenLöschen
  5. Habt ihr das Magazin wirklich schon mal in der Hand gehabt? Also draußen in der Realität gesehen? Ich kann das gar nicht glauben! Das sieht eher nach einem Fake eines Spaßvogels aus. Habe mal das Online-Spiel Schlachteplatte angeklickt und im Shop ein DIN A1 Poster gesehen, mit dem Satz: "Die besten Würste sind die, die man mit Respekt füllt". Das kann doch nicht ernst gemeint sein, oder? Würste und Respekt in einem Satz. Unglaublich!

    AntwortenLöschen
  6. ich finds auch komplett unlustig und primitiv. genauso wie die axe-werbung und die putenputy von wiesenhof.
    eigentlich könnte man sowas an den werberat melden; die sind schon wegen anderen sachen eingeschritten: http://www.welt.de/welt_print/article2431896/Werberat-ruegt-Fleischwerbung-mit-nackter-Frau.html

    AntwortenLöschen
  7. Mir fehlen die Worte!
    Zum Kotzen...mehr fällt mir dazu nicht ein!

    AntwortenLöschen
  8. @ Homeveganer (und die anderen natürlich auch ;)): Es gab vor einiger Zeit einen Artikel auf Spiegel Online, der das Heftchen mal rezensierte, zusammen mit anderen "Herren"magazinen, ich zitiere mal: "Doch auch hier gibt die aufwendige Kulinaristik Anlass, die Überlegenheit des Mannes zu feiern, natürlich mit Augenzwinker-Attitüde, erkennbar an Überschriften wie "Kochen mit Eiern". Chefredakteur Jan Spielhagen beschreibt gleich im Editorial männerbündisches Intimleben: "Drei-, viermal im Jahr treffen wir uns mit Jörn, Thomas, Fabian und Matze zum Kochen bei mir. Meine Frau geht dann aus. Das sind so Abende, an denen wir keine Kompromisse machen." Echte Kerls, die kompromisslos die Nacht lang debattieren, "ob wir lieber mit Induktion oder mit Gas kochen, von welchem Jäger der Rehrücken war, wo es die besten Ölmühlen gibt, welcher Lieferant guten Safran kocht und warum man mit Frauen besser nicht kocht". Doch, doch, auch mit Frauen könne man sich an den Herd stellen, erklärt Spielhagen auf Nachfrage. Aber manchmal wollten Männer anders kochen: "Wir wollen mit beiden Händen in einen toten Vogel greifen und uns keine Gedanken über zu schwere Desserts machen. Das geht mit Männern besser."
    [...]
    Und so suppt das Testosteron über 174 edel aufgemachte "Beef!"-Seiten: "Kann man eine Frau ins Bett kochen?" und ob "Männer überhaupt backen" dürfen, fragen sich die kochgeilen Stenze. Die Küche ("Feuerstelle") wird da zur therapeutischen Schwitzhütte für profilneurotische Besserverdiener: "Eine Männerkochrunde soll eine Entdeckerreisegruppe sein, keine Routinebutterfahrt mit Heizdeckenverkauf."
    (Quelle: http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,655022,00.html)
    Ich hatte den Artikel damals gelesen (- und mich jetzt wieder dran erinnert) und nicht gewusst, ob ich mich einfach drüber lustig machen oder das echt fatal finden soll, denn eigentlich ist die Rhetorik solcher geschlechtsorientierten Zeitschriften (-egal ob für Männer oder Frauen) immer völlig lächerlich, aber gerade weil Fleisch in der Männerwelt immer noch so extrem hochstilisiert wird, bin ich eher besorgt als belustigt. Ganz davon abgesehen, dass die Rhetorik was Frauen anbelangt wirklich niedriger und primitiver oft nicht sein könnte (- wobei ich hier ehrlich sagen muss, dass ich Beef! noch nie gelesen habe, aber durchaus schon Hefte wie FHM o.ä.). Glücklicherweise kenne ich niemanden, der solche Hefte liest....was natürlich nix an der Tatsache ändert, dass solche Gesellschaftsbilder wirklich nicht verbreitet werden müssen. Und obs wirklich ein ironisches Zwinkern bei den Machern von Beef! gibt, ist eigentlich fast egal, wenn es der Großteil der Leser eh nicht merkt, ne...?

    AntwortenLöschen
  9. @ Mausflaus, gute Idee! Ich glaub, das mach ich einfach mal.

    @ Green Cat, Wahnsinn, da fehlen mir echt die Worte. Das Argument "Ironie" kann ich aber wirklich nicht mehr hören. Wie die das meinen ist mir sogar eigentlich noch herzlich egal, mir geht es um die Bilder, die in die Gesellschaft transportiert werden. Und darüber, was diese Anzeigen und Texte vermitteln, braucht man ja nicht mehr spekulieren.

    AntwortenLöschen
  10. http://25.media.tumblr.com/tumblr_lpn47p2l7X1qfo5ymo1_400.gif

    so viel zum thema :D

    AntwortenLöschen
  11. Ich zücke auch mal mein rosafarbenes Taschentuch. Und dann sollten wir die Verantwortlichen hierfür damit knebeln.

    AntwortenLöschen
  12. Wann ist das passiert, dass Verantwortungsgefühl unmännlich geworden ist? Männer sind nur echte Kerle, wenn sie sich wie Arschlöcher benehmen?

    Diese empathiefreie 'nach mir die Sinflut'-Mentalität, 'für mich nur vom Feinsten' und 'Hauptsache mir schmeckts'-Egomanie, die alle Konsequenzen des eigenen Handelns verdrängt, kotzt mich an. Das Tragische ist, dass ich diese Einstellung so omnipräsent wahrnehme, dass ich so ein Blättchen nur als weiteren Mosaikstein in einem verdammt hässlichen Gesamtbild sehe.

    Sehr guter Post, Mneme!!!

    Der Optimist in mir sagt, dass dieses ach so 'ironische' Blättchen es nicht über das erste Quartal schaffen wird.
    Mir steht vor lauter Ironie-Geblubber und 'ist doch alles gar nicht so ernst gemeint' so was von der Sinn nach echt und ehrlich!

    AntwortenLöschen
  13. Eine "Beef-Zeitung"??? Ich falle fast vom Glauben ab...

    Frauen sollen sind in der Gesellschaft nur "echte" Frauen, wenn sie spindeldürr sind und Mega-Titten haben - Männer nur ganze Männer, wenn sie pööööse sind - und animalisch sich auf Fleisch stürzen - am besten roh (Fällt dann unter "Rohkotz")

    @Elena - ich merke schon, wie die Sache mit dem rosafarbenem Taschentuch eine Eiegndynamik entwickelt *höhö*

    AntwortenLöschen
  14. gibt es "Beef " nicht schon länger als 3 Monate...?

    AntwortenLöschen
  15. Das Heft gibts sicher schon 2 Jahre. Leider. Diese Gesellschaft ist und bleibt primitiv. Daran wird auch Karen Duve und Co. nichts ändern. Das sind doch auch wieder nur Trends. Ich habs mittlerweile aufgegeben, an den Menschen noch irgendetwas Gutes zu sehen.

    AntwortenLöschen
  16. @Zachia und Anonym
    Dann hat sich das mit meinem Optimismus bezüglich des Endes nach dem ersten Quartal gerade erledig. :(

    AntwortenLöschen
  17. "Diese empathiefreie 'nach mir die Sinflut'-Mentalität, 'für mich nur vom Feinsten' und 'Hauptsache mir schmeckts'-Egomanie, die alle Konsequenzen des eigenen Handelns verdrängt, kotzt mich an. Das Tragische ist, dass ich diese Einstellung so omnipräsent wahrnehme, dass ich so ein Blättchen nur als weiteren Mosaikstein in einem verdammt hässlichen Gesamtbild sehe."

    Genau so fühle ich mich auch. Ich kann es nicht fassen, dass so viele von mir als halbwegs intelligent eingestufte Menschen nach genau diesen Denkmustern leben. Ergänzt durch Sätze wie "Man lebt nur ein Mal!" (Denk mal an deine potenziellen Kinder und Enkel du Idiot!) oder "Niemand ist perfekt, jeder hat Fehler! (Allerdings! Aber massenhafter, unverantwortlicher Konsum ist kein Fehler, es hat Auswirkungen auf andere! Und prinzipiell lernt man ja aus Fehlern oder sehe ich das falsch?)

    Für mich ist es selbstverständlich, dass ich mich neben den Mitmenschen aus meinem Nahbereich auch um die Zukunft anderer sorge z.B. um die meiner potenziellen Kinder, Enkel, Urenkel und um die Menscheit im Allgemeinen, um das Leben überhaupt. Für mich ist es normal, dass Leben aller Art Achtung verdient. Umso frustrierender ist es, wenn man Menschen trifft, die an erster Stelle an sich denken und dann erstmal an lange nichts mehr.

    AntwortenLöschen
  18. Ich erhöhe ürbigens üm rosa, flausch, glitzernde Wattebäusche *in die Runde werf*

    Zur Verbreitung von Sterotypen und Geschlechterrollen sage ich nichts mehr. Sonst platze ich noch irgendwann.

    AntwortenLöschen
  19. krass. hab das magazin noch nie in "real" gesehen, aber ich glaub das muss ich nicht mal, um mich ausgiebig drüber aufregen zu können..

    AntwortenLöschen
  20. hallo allerseits,

    daweil hat der redakteur ein recht vernünftiges interview gegeben in einer ausgabe der alverde: http://claudigoesvegan.blogspot.com/2011/07/abfallentsorgung.html
    "recht" vernünftig, weil jemand der so was rausbringt und dann erzählt, dass er wenig fleisch isst oder zu viel fleisch nicht gut findet, für mich nicht wirklich glaubhaft ist, wenn er dann so eine besch*** zeitschrift rausbringt!

    liebe grüße,
    die claudi

    AntwortenLöschen
  21. Also, ich hatte die einmal in der Hand als jemand sie im Zug liegen gelassen hat. Was ich daran gut finde ist, dass die nicht einfach sagen "Kauft Fleisch aus dem Supermarkt, so viel ihr könnt" Da findet eine intensive Auseinandersetzung mit der Herkunft statt. Nicht nur vom Fleisch, auch von den anderen Produkten. Und in der Ausgabe, die ich damals durchgeblättert hab, war ein echt guter Artikel über Eckart Brandt (http://www.boomgarden.de/) der nun wirklich der Inbegriff eines "persönlichen Helden" ist.

    Trotzdem ist es aus meiner Sicht sehr schade, dass sie Männlichkeit so aufs Kochen mit Fleisch reduzieren. Dem ist doch gar nicht so. Meistens sind Männer sogar viel experimentierfreudiger mit Essen als Frauen (meiner Erfahrung nach) und rümpfen nicht gleich die Nase, wenn sie was nicht kennen.

    AntwortenLöschen
  22. Das stimmt sogar. Mein Vater hat bis jetzt alle veganen Gerichte probiert, sogar veganes Gulasch und es sogar ganz aufgegessen, weil er es lecker fand. Meine Mutter hingegen ist skeptisch und probiert viele Dinge gar nicht erst.

    AntwortenLöschen
  23. um am umkämpften Zeitschriftenmarkt Aufmerksamkeit erzielen will muss halt auf Extreme und Klischees setzen....Ausgewogenheit und Sachlichkeit scheint sich leider nicht mehr alzu gut zu verkaufen.

    AntwortenLöschen
  24. @Saskia: Bei mir ist es umgekehrt. Meine Mutter isst alles mit und macht für mich sogar vegane Kuchen- und Torten-Experimente :-) Mein Vater dagegen probiert selten und wenn, dann fischt er sogar die Soja-Stücken raus.

    @Zachia Da hast du wahrscheinlich völlig recht. Heute muss alles getoppt und übertrieben werden. Das wichtigste ist Aufmerksamkeit erzielen, egal auf wessen kosten.

    AntwortenLöschen
  25. Politisch korrekt ist das Magazin wirklich nicht gerade nicht. Aber ich denke das Meiste sollte man wirklich ironisch betrachten – denn: interessanterweise wird das Magazin hauptsächlich (dazu muss man nur mal ins Impressum schauen) von Frauen gestaltet.

    AntwortenLöschen
  26. @ Anonym, pff, das sagt doch gar nichts aus. Nicht alle Frauen sind feministisch, oder sonstwie an Gleichstellung/Gleichberechtigung etc interessiert. Teilweise sind die Frauen sogar noch schlimmer als die Männer. Ich sage nur Sarah Palin oder Kristina Schröder. Sie gehen davon aus, dass zwischen Männern und Frauen sehr große Unterschiede bestehen und sie auch deshalb in der Gesellschaft unterschiedliche Rollen einnehmen müssen.

    Und solange wir noch solche Verhältnisse haben, finde ich nicht, dass wir uns diese "Ironie" erlauben können.

    AntwortenLöschen
  27. Zu dem Phänomen "BEEF!" wurde auch schon wissenschaftlich gearbeitet, sie dieser vortrag hier:
    http://www.wiso.uni-hamburg.de/projekte/animals-and-society/projekte/tagung-fleisch-essen/programm/julia-gutjahr/

    AntwortenLöschen
  28. LiebeR Unbekannte, 1000 Danke!!! Ich finde das Thema sehr spannend und freue mich, dass das auch auf diese Ebene betrachtet und bearbeitet wird. Werde mich bald mal einlesen :)

    AntwortenLöschen