Also das hier ist vegan und feministisch. Weil sonst alles scheiße ist.
Posts mit dem Label Salat werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Salat werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 24. Januar 2012

Essen in Omni-Restaurants

Grundsätzlich gehe ich eher selten in "gewöhnlichen" Restaurants essen, aber ab und zu kommt das mal vor, außerdem esse ich regelmäßig auf der Arbeit und lasse mich dort bekochen. Da macht man sich zwar auch hier und da über mich lustig und stellt die ein oder andere doofe Frage, bevorzugt während ich gerade esse, aber im Großen und Ganzen wird meine "Eigenheit" da schon respektiert. Ein paar Gerichte, die ich in unveganen Restaurants gegessen habe, sind also schon zusammen gekommen und ich führe die hier mal auf um zu zeigen, was so alles machbar sein kann.
Der Laden in dem ich arbeite hat zum Beispiel in fast jedem Gericht Fleisch/Fisch, oder eben Käse, trotzdem gibt es auch eine ganze Menge Gemüse und Salat. Meine Chefs sind Griechen, aber unsere Küchenbesetzung ist ziemlich multikulti, weswegen wir häufig zum Beispiel auch arabische oder asiatische Gerichte, bzw. Zutaten auf der Karte haben. Fotos habe ich leider kaum, aber ich finde die Liste liest sich ganz gut, zumindest vielseitiger als die meisten vermutlich denken würden!

  • Mit Steinpilzen gefüllte Ravioli in Tomatensauce und frischen Kräutern
  • Pasta mit Zuckererbsen, Kohlrabi und Möhren in Kokos-Curry Sauce
  • Spaghetti mit Mandel-Basilikum Pesto (tatsächlich ohne Parmesan!)
  • Spaghetti Aglio e Olio
  • Penne Arrabiata
  • Pasta mit Gemüse in Weißweinsud
  • Pasta mit karamellisierten Kirschtomaten und Rucola
  • Spaghetti mit Tomatensauce, Gemüse, Champignons und frischem Basilikum
  • Salat mit Fenchelgemüse und Safranreis
  • Mein Klassiker: Salat mit gegrilltem Gemüse und (Rosmarin)Kartoffeln
  • Salat mit Pommes
  • Feldsalat mit gemischtem Gemüse und Kartoffeldressing
  • Nudelsalat mit Chili-Öl, Pinienkernen, Rucola, getrockneten Tomaten, frischen Tomaten und Balsamico
  • Pizza mit Spinat, gegrillten Auberginen, Zucchini und Champignons
  • Pizza mit Champignons, Oliven und Peperoni (das war nicht meine, Oliven find ich eklig^^) 
  • Indisches Kichererbsencurry
  • Thai Curry mit Auberginen, Brechbohnen, Möhren, Reis und Erdnüssen (gibts auch mit Tofu)
  • Frittiertes Gemüse in Tempura
  • Veggie-Sushi: Makis mit Gurke oder Avodado, gegrillter Aubergine, Spinatsalat mit Sesamsauce, Miso-Suppe, frittierter Tofu... 
  • Falafel (ohne Joghurt-Sauce)
  • Briam (Ofengemüse) mit Bratkartoffeln
  • Cous Cous Salat mit Pastinaken
  • Zum Frühstück: Bagels/Brötchen mit Erdnussbutter oder Marmelade
  • Nicht immer, aber manchmal: Baklava

Die Pasta Gerichte dominieren natürlich, auch Kartoffeln kommen ziemlich häuig vor. Trotzdem ist das glaube ich eine ganz gute Auswahl. Manchmal muss man nur genau in die Karte gucken und sich trauen zu fragen, denn häufig gibt es mehr vegane Gerichte als man denkt. Vor allem gibt es hier und da Dinge, von denen man nicht gedacht hätte, dass die vegan sein können, wie zum Beispiel die Ravioli oder das Pesto. Allerdings gilt das auch andersherum, manchmal sind Dinge, die vegan ausssehen alles andere als das. Fragen ist also unerlässlich. Und natürlich ist es schöner, in rein vegetarisch/veganen Restaurants essen zu gehen, aber lässt sich ja nicht immer einrichten. Bei asiatischen Restaurants wird man dafür sehr leicht fündig. Und ja, ich bin auch schon das ein oder andere Mal auf die Nase gefallen, aber das kann passieren und beim nächsten Mal versucht man dann einfach den Fehler zu vermeiden.


Eine ähnliche (aber viel schönere) Zusammenstellung gibt es bei Totally Veg: Vegan im Restaurant

Montag, 27. Juni 2011

Meine neuen Lieblings-Lebensmittel (EDIT)

Bei mir hat sich innerhalb von ca. einem Jahr viel getan. Mein Lieblingsessen früher waren Kartoffelpürree mit Fischstäbchen, Pommes mit Mayo, Pfannkuchen mit Nutella und so weiter. Heute sieht das anders aus, ich esse jeden Tag Dinge, die ich vorher nie mochte oder nicht kannte. Weil ich mich früher selbst schlecht damit gefühlt habe, aber niemals dachte, dass sich irgendwann nocheinmal etwas ändern wird, bin ich umso glücklicher und schreibe heute eine Liste, was ich alles so liebgewonnen habe.
Die Reihenfolge ist völlig willkürlich.



1. Erdbeeren. Himbeeren. Blaubeeren... 
Beeren sind großartig und in Smoothies mit frischem O-Saft zum Frühstück einfach unschlagbar!


2. Champignons.
Puh, die habe ich früher wirklich verabscheut. Und jetzt mache ich sie mir fast jeden Tag zum Salat. Kräuterseitlinge die Nr. Zwei auf der Pilz-Favoriten-Liste.


3. Pesto.
Zur Zeit am liebsten das Arrabiata von Alnatura. Eigentlich mache ich Pesto auch ganz gerne selbst und bewahre es für Tage auf, an denen ich keine Lust habe etwas großartiges zu kochen. Aber an das Arrabiata-Pesto ist bisher keins meiner eigenen herangekommen.







4. Kichererbsen.
Ich glaube bis vor einem Jahr habe ich nichtmal von ihrer Existenz gewusst und jetzt esse ich sie bestimmt fast einmal pro Woche. In Form von Falafel sind sie eins meiner neuen Lieblingsgerichte.


5. Bulgur.
Verhält sich ähnlich wie bei den Kichererbsen. Ich mag den leicht süßlich-zimtigen Geschmack, trotzdem ist Bulgur so vielfältig.



Mein Portemonnaie und meine Geschmacksknospen sagen: Eine Sünde! Aber die Creme ist es sowas von wert!










7. Paranüsse.
Mein persönlicher Heißhunger-Killer. Paranüsse sind ziemlich fettig und stopfen, aber zudem sind sie auch noch total lecker!


8. Hafermilch.
Am liebsten die von Kölln aus dem Rewe. Die ist somit nicht mal bio, aber trotzdem die leckerste die ich bisher probiert habe. Auf Soja stehe ich einfach nicht so, und außer als zum Müsli oder für Kakao brauche ich keine Milch. Und für die zwei Sachen passt Hafermilch perfekt.








9. Süßkartoffeln.
Wie um alles in der Welt konnte ich immer an diesen leckeren, krummen Dingern vorbei gehen? So toll für Suppe, Chips, Pommes, Pürree...


10. Auberginen.
Unglaublich, dass es mich Überwindung gekostet hat die zu essen. Ich kann mich noch an mein "erstes Mal" erinnen. Mein Freund meinte "die schmecken dir bestimmt!, ich denke "pff, klar", esse und denke "mhhhh, Wahnsinn!"


11. Mr. Tom.
Eigentlich habe ich die schon immer gemocht, aber nie so wahrgenommen. Heute sind sie mein "Notfall-Essen" wenn ich mal unterwegs bin und vergessen habe mir etwas mitzunehmen. Mr. Tom gibt es erfreulicherweise an jedem Kiosk und sie sind nichtmal von Nestlé, wie all die anderen Riegel.







12. Getrocknete Tomaten.
Die habe ich mir früher immer total eklig vorgestellt, und jetzt kippe ich sie annähernd überall hinein.



13. Sonnenblumenkerne.
Die mochte ich auch vorher schon, aber habe sie trotzdem habe ich sie nie gegessen. Jetzt habe ich immer ein Glas gerösteter Sonnenblumenkerne im Schrank stehen und streue über beinahe jedes Essen in paar von den leckere Dingern. (Passen auch einfach super zu den getrockneten Tomaten!)


14. Mandelmus.
Zusammen gemixt mit Bananen und Hafermilch ist das mein Energiekick an müden Tagen. Und mein Sattmacher an faulen Tagen. Und mein Heißhungerstiller an den Heißhungertagen. Es kann allerdings auch schonmal passieren, dass ich mich beim Auslöffeln erwische, weil es auch pur so lecker ist!








15. Salate.
Zur Zeit sind Rucola und Feldsalat ganz weit oben, aber das schwankt immer mal wieder. Was ich überhaupt nicht leiden kann ist Eisbergsalat, da graut es mir. Kopfsalat finde ich denkbar langweilig. Ansonsten probiere ich mich fröhlich durch. Salat mit geschmorten Cherry-Tomaten und Champignons, dazu Sonnenblumenkerne und getrocknete Tomaten sind bei mir die Basis für jeden Salat.

16. Avocado.
Noch etwas, vor dem ich mich früher geekelt habe. Warum weiß ich auch nicht. Jetzt ist sie mein liebster Brotaufstrich an Tagen, an denen mir nicht nach etwas Süßem ist.

17. Petersilie.
Ich mag Petersilie zu fast allem, was man essen kann. Leider hält mein Töpfchen auf dem Balkon einfach nicht, deswegen kaufe ich immer kleine Portionen nach, aber irgendwann möchte ich mal einen kleinen Kräutergarten haben und da nimmt die Petersilie einen Ehrenplatz ein.


EDIT: Eine sehr gute Idee, auf die ich leider, leider nicht gekommen bin:
ICH STARTE HIERMIT EINEN AUFRUF: Ich würde mich freuen, wenn all die veganen Blogger unter euch auch eine solche Liste anfertigen würden. Der Einfachheit halber würde ich auch kosmetische Produkte und alles, was euch sonst noch so einfällt mit aufnehmen. Eben alle Produkte, die ihr eh schon immer mochtet und (zufällig) vegan waren, Dinge, die ihr erst mochtet, oder erst entdeckt habt, als ihr vegan wurdet.
Ich würde mich freuen, wenn ihr alle fleißig mitmacht, wie lang die Liste ist, ist egal. Ich denke, wir bekommen da eine ganze Menge Tolles zusammen!
Wenn ein paar Listen zusammengekommen sind, werde ich die nochmal in einem Extra-Posting sammeln um allen einen guten Überblick zu gewährleisten.
Viel Spaß und jetzt legt los!

Sonntag, 19. Juni 2011

Der Berlin-Bericht

Soooo, seit gestern Abend bin ich wieder zu Hause in Köln und nach ein paar schönen Tagen der Ablenkung wartet nun wieder der Ernst des Lebens auf mich.
Berlin mochte ich ja schon immer, aber dieses Jahr habe ich mir die Stadt zum ersten Mal aus der Perspektive eines Veganers angesehen und ich bin begeistert! Zum einen listen ja schon veganguide,  happycow und berlin-vegan eine ganze Menge Restaurant, Cafés, Eisdielen usw. auf, die rein vegan, vegetarisch/vegan oder omnivor mit veganem Angebot sind. Wenn man nur zwei bis drei Tage dort ist, ist es unmöglich das ganze Angebot wahrzunehmen. Was mich aber zusätzlich auch noch erfreut hat ist, dass mir auch unabhängig von diesen Lokalitäten veganes Angebot begegnet ist. Mehrere Male bin ich an Schildern mit Aufschriften a lá "Veganes Menu: Pasta mit Gemüse und Salat, dazu Brot" oder "Vegane Pizza des Tages: Auberginen, Zucchini, Paprika und Rucola" vorbeigelaufen. Ich gebe zu, das war alles in Kreuzberg und Neukölln, also dort, wo es auch nachgefragt wird, aber genau das ist ja das schöne. Das wird wohl kaum in ganz Berlin so sein, aber an einigen Ecken ist es präsent und wird ganz natürlich mit in das Angebot aufgenommen.
Was ich hingegen schade fand, war dass die Bedienung bzw. das Servicepersonal meistens nicht gerade freundlich war. Ich habe ja beim Arbeiten auch selbst selten Lust darauf mit Gästen zu quatschen oder Interesse zu heucheln wenn nunmal keins oder sogar eine Ablehnung besteht. Ich bin aber wenigstens freundlich, lächle, mache mal einen Spaß oder sage an ganz schlechten Tagen zumindest "Danke", "Bitte", "Gerne", "Auf Wiedersehen, einen schönen Abend noch.", ohne, dass es mir schwer fällt. Nunja, schieben wir das mal auf eine andere Mentalität^^

Aber jetzt lasse ich einfach eine Bilderflut folgen.


Am ersten Abend war ich bin der lieben F. im Café V. Sie hatte gebackene Aubergine mit Reis und Currysauce (vegatarisch, war aber auch mit veganem Käse möglich) und ich hatte Seitan-Gemüsebällchen mit Rosmarinkartoffeln, Brokkoli und Tomatensauce. Wir beide waren begeistert, die Preise lagen glaube ich zwischen sieben und acht Euro, das finde ich total in Ordnung. Service war ok und sehr freundlich und die Speisekarte war so vielseitig, dass wir uns wirklich kaum entscheiden konnten.






Am zweiten Abend haben wir gemeinsam gekocht. Ich habe einfach die Fenchelsuppe und Bulgur-Bällchen gemacht, die ich schonmal für R. und T. gekocht habe. Total lecker, einfach und es kommt immer gut an.



Hier ein Beispiel für vegane Werbung am Wegrand :)



Daran erkennt man wohl, dass man auf dem richtigen Weg ist ;)



Das Café Vux fand ich sehr hübsch, das Angebot war vielseitig und lecker, die Preise völlig in Ordnung. Ich hatte einen Bagel mit Salat, Tomate, Möhren und Hummos für 2,50€ und einen Smoothie aus Maracuja und Acai. Am Nachbartisch saß ein Pärchen "mittleren Alters" (klingt doof...) die neben den ganzen tätowierten Alternativen (klingt auch doof... :D) schon ziemlich herausgestochen sind. Die Zwei haben sich glaube ich fröhlich durch die Karte gegessen. Während ich da war hatten sie sich  schon drei Stückchen Kuchen und einen Bagel geteilt, das erfreut natürlich!




Im Cupcake habe ich mir dann noch einen tadaaaa Cupcake gegönnt. Schoko mit Vanille Topping, es war ein kleiner Himmel auf Erden. Dazu habe ich selbstgemachte Limonade mit Zitrone und Himbeere getrunken und für meine Freundinnen noch etwas zum Mitnehmen gekauft. Einen Peanutbutterbrownie und einmal Bananenbrot. Alles hat jeweils 2,50€ gekostet, lediglich für die Limo fand ich das etwas zu viel.



Danach bin ich schnell ins Veni Vidi Vegi gesprungen und habe mir noch eine Hafermilch gekauft, auch hier fand ich den Besitzer (?) etwas komisch, ich fühlte mich da irgendwie leicht fehl am Platz... 
Und weil ich Eis so liebe musste ich noch um die Ecke bei Tanne B. vorbeischauen und ein Eis essen. Dort gibt es Milcheis, Sorbet und Sojaeis, alles selbstgemacht und bio. Ich habe mich für ein Himbeersorbet und ein Pistazieneis auf Sojabasis entschieden. Das Sorbet war total süß und fruchtig und auch das Pistazieneis hat mich umgehauen! Ich liebe Pistazien! 
Was ich allerdings immer vergesse: das Hörnchen. Das ist mir jetzt nicht zum ersten Mal passiert, dass ich vergesse Eis im Becher zu bestellen. Aber vielleicht ist das Hörnchen ja sogar vegan dort?!



Mein letzter Halt war bei mamo Falafel. Das Prinzip finde ich toll, man kann sich seine Falafel selbst zusammenstellen und bekommt sie in zwei verschiedenen Größen und entweder sofort in der Pitatasche oder in einer Schale mit Brot dazu. Weil ich absolut überfordert damit bin Dinge zu Essen, die auf allen Seiten herausquillen (Der Bagel im Vux hat mir schon arge Probleme bereitet), habe ich mich sehr darüber gefreut! Es gibt drei Sorten Falafel: Normal, Kräuter und Paprika, aus denen man ebenfalls auswählen kann. dazu noch verschiedenes Gemüse, einen Cous Cous Salat und verschiedene Saucen, alles vegan. Geschmeckt hat es toll! Eine kleine Schale kostet 3,50€ und eine große 5€. Ich hatte eine große, aber ich habe sie nicht wirklich voll gemacht, weil ich dann doch dachte "Nee, das ist jetzt einfach zu viel." Naja, beim nächsten Mal erst denken, dann bestellen. Ach und hier war das Mädel hinter der Theke auch total freundlich.




Beim nächsten Besuch werde ich versuchen die anderen Möglichkeiten abzuklappern, vieles habe ich einfach nicht geschafft. Auch ein Besuch im La Mano Verde war nicht drin, das war für uns einfach zu teuer. Ein Bericht über Halle folgt :)

Freitag, 10. Juni 2011

Womit man sich so herumplagen muss.

1. Szene
Meine Kollegin J. erzählt gerne allen Leuten einfach so dass ich Veganerin sei. Dann steh ich da immer schon wie auf dem Präsentierteller, total unbeholfen. Gestern hat sie nach langer Zeit mal wieder ihren Freund C. mitgebracht, der auch mal bei uns gearbeitet hat. Sie bietet mir Weingummi an.

Ich Nee danke
Sie Ach ja. Zu C. Die D. ist nämlich Veganerin.
C. Ah, also kein Fleisch mehr?
Ich Hm, genau.
Er Und wieso dann kein Weingummi?
Ich Ist Gelatine drin.
Er Ah, woraus besteht das nochmal?
Ich Meistens Schweineschwarte.
Er Ah ok.
J Aber die ist nicht nur Vegetarierin, sondern Veganerin!
C Hab vergessen, was das überhaupt ist...
Ich Ich konsumiere nichts vom Tier.
C Ah ja, da kannst du ja froh sein, dann bekommst du bestimmt bald ne Top-Figur!

Öhm ja, vielen Dank für diesen äußerst reflektierten, kompetenten und sensiblen Kommentar!


2. Szene
Meine Mitbewohnerin back Muffins.
Ich Mh, die riechen ja gut!
Sie (mit mitleidigem Hundeblick) Ja aber die kannst du ja überhaupt nicht essen?!

Argh! Muffins riechen nunmal gut, ich rieche beim besten Willen auch keinen Unterschied zwischen veganen und nicht veganen Muffins. Und wenn etwas gut aussieht oder riecht, dann darf ich das doch auch sagen, unabhängig davon, dass ich das nicht essen möchte.


Gestern habe ich übrigens einen tollen Salat gegessen: Blattsalate, Tomaten, Champignons und Basilikumtofu (mein neuer Liebling!) mit Süßkartoffelchips. Dazu habe ich einfach die in Scheiben geschnittene Süßkartoffel mit einer Mischung aus Rapsöl, Curry, Paprika, Chili, Salz & Pfeffer bestrichen und bei ca. 170°C eine halbe Stunde in den Ofen gegeben. Wahnsinnig lecker!



















Und gerade trinke ich einen Smoothie aus 100g Himbeeren, Maracujasaft und eine halben ausgepressten Zitrone. Bei heißen Wetter mit Eis, mh, da hätte ich jetzt Lust drauf!

Mittwoch, 11. Mai 2011

Protokoll plus Bilder

Soso, Tag Nummer drei neigt sich dem Ende. Heute habe ich auch mal Fotos von meinem Essen gemacht. Mittwochs habe ich immer nur um acht Uni, so dass ich dann um zehn wieder hier bin. Dann lerne ich immer, räume auf, sortiere Papierkram, koche, esse und schlafe auch schonmal beim Lesen auf dem Sofa ein. (Was bei dem schönen Wetter heute besonders schade war.)


Frühstück:
frisch gepresster Saft aus Orange (3) und Zitrone (1/2)
Grapefruit war keine mehr da und die Orangen waren total unergiebig. Die bio Orangen aus dem Rewe geben nicht annähernd so viel Saft wie die aus dem Bioladen.


Spätes Frühstück/Zwischenmahlzeit
Rewe bio Finn-Brötchen (Roggen-Vollkorn glaube ich. Die sind total lecker, aber ist toasten eigentlich schlecht? Ich mag Brot irgendwie nur getoastet oder eben ganz frisch aus dem Ofen.) mit Avocado-Cashew-Joghurt-Creme, Tomaten und Radieschen
ein Riegel Life Food Cashew Chocolate





















Mittagessen:
CousCous-Salat:
Möhren, Radieschen, Lauch, Kräuterseitlinge, CousCous mit Tomatenmark, Margarine, frischer Petersilie und einem Spritzer Zitrone, Salat-Mix aus Radiccio, Tat Soy und Mizuna, Leinöl




















Zwischenmahlzeit:
ein Valsoja Nuss-Hörnchen


Abendessen:
Gefrorene Himbeeren mit einer Banane und Cashew- und Mandelmus püriert. Mit Schokostreuseln und Kokosraspeln

EDIT: noch ein paar Stücke Honigmelone ;)




















Über den Tag verteilt einen Liter Leitungswasser. Also wieder zu wenig. Puh, das muss sich ändern. Und es ist heute wieder sehr nuss-lastig, aber es ist einfach sooooo lecker!

Zeig mir deine Tüte




















Heute habe ich vorbildlich eingekauft! Und weil mich der bunte Inhalt meiner Einkaufstüte so freut, lasse ich euch mal daran teilhaben. Drin sind:

6 Orangen
1 Grapefruit
2 Mispeln
1 Mango (wild)
2 Möhren
1 Apfel (habe ich bis vor kurzen viel gegessen, aber zur Zeit "nerven" mich Äpfel, das muss ich wieder ändern)
Salatmix (Radiccio, Tat Soy, Mizuna)
Lauch
Kräuterseitlinge
Cherry-Tomaten
Udon-Nudeln (werde ich zum ersten Mal machen)
Life Food Chocolate (vegan, roh, bio) für unfassbare 4,99€, da hat mich die absolute Neugierde gepackt. Sie ist lecker, sehr buttrig, schmeckt eben wie dunkle Schokolade. Aber viiiiiel zu teuer für den Alltag.

Was ich ja im basic mag ist, dass es nur sehr wenig verpacktes Obst und Gemüse gibt. Das meiste kann man sich selbst zusammensuchen. Und abgesehen von Plastiktüten gibt es auch kleine Papiertüten (z.B. für eine Hand voll Champignons). Meine Orangen und einige andere Dinge lege ich immer lose auf das Band und bisher haben alle Kassiererinnen immer gesagt, dass sei völlig in Ordnung. Bei Alnatura gibt es hier und da auch mal Fair Trade Bananen, die habe ich im basic leider noch nicht gesehen.




















Montag, 9. Mai 2011

Start der Ernährungsstudie

Pünktlich zum Start der veganen Ernährungsstudie habe ich mir heute mal wieder eine Art Dauerbrenner-Gericht gemacht. Gemischte Blattsalate, Tomaten, Champignons und Radieschen mit Kartoffeln, rotem Pesto und gerösteten Sonnenblumenkernen. Lecker, lecker, nur weiß ich leider nicht, wie ich das genau dokumentieren soll. 
Ich hatte überlegt, euch jeden Tag auch mit Fotos zu jeder Mahlzeit zu zeigen, was ich so esse. Aber die Studie kommt in einem ziemlich ungünstigen Moment für mich, seit letzter Woche habe ich sehr viel zu tun und das führt bei mir einerseits dazu, dass ich wenig esse und zudem auch noch nicht besonders abwechslungsreich oder gar noch schlimmer: ungesundes Zeug. Das wäre dann erstens ziemlich langweilig für euch und zweitens habe ich nicht die Zeit dazu^^
Egal, ehrlich bleibe ich natürlich, auch der Mr. Tom als Snack in der Uni und das Valsoja-Eis welches ich mir gerade aus Frust gekauft habe, weil es bei uns das Lupinesse noch nicht gibt, sind schon vermerkt. (Das Valsoja-Eis ist aber auch sehr lecker, gibts im Edeka, 3,29€ für 4 Hörnchen.)

GreenCat und TurboTofu machen auch mit, ist sonst noch jemand von euch dabei?

Mittwoch, 4. Mai 2011

Falafel und Ernährungstheorien

Falafel schmecken ja eigentlich selbstgemacht besser als aus dem Kühlregal, mal abgesehen von dem höheren Nährwert. Aber immer wenn ich die selbst gemacht habe, habe ich auch gleichzeitig eine riesen Sauerei veranstalten. Deswegen habe ich jetzt mal den Test gemacht und welche gekauft. Ich muss sagen, die waren lecker! Leider finde ich die Dinge grundsätzlich immer etwas trocken, deswegen tränke ich die immer in Öl oder Sauce... Nicht gerade ideal, aber lecker! Gestern und heute habe ich eine Art Mehlschwitze gemacht, Tahin, Pfeffer und Muskat hinzugegeben.






































Etwas anderes: Ich habe ein bisschen in Alicia Silverstones The Kind Diet gelesen. Es ist schon sehr amerikanisch, irgendwie leicht esoterisch, aber durchaus liebevoll und interessant. Was mich aus der Bahn bringt sind langsam die verschiedenen Ernährungstheorien. 
Laut Alica (bzw. der Makrobiotik) sind Tomaten, Kartoffeln, Auberginen und Paprika wegen des hohen Alkaloid-Anteils nicht für den regelmäßigen Verzehr geeignet. (Wird mit Arthtritis in Verbindung gebracht.) Ebenso Spinat und Mangold, die in ihnen enthaltene Oxalsäure verhindere die Kalziumaufnahme. Alles von den eben genannten Lebensmitteln ist in den letzten sechs Monaten Teil meiner fast alltäglichen Gemüsezufuhr geworden und eigentlich freue ich mich richtiggehend, dass ich das alles jetzt mag. Und nu?
In der Rohkost sieht man ja von verarbeiteten Produkten gänzlich ab, die Makrobiotik stellt das volle Korn, auch in Form von Reis, Cous Cous,  Pasta usw. in ihr Zentrum.
Ich habe oft gelesen, Obst sei das perfekte Lebensmittel für den Menschen wegen der vielen Ballaststoffe, es sei wahnsinnig schnell zu verdauen, habe gute, komplexe Kohlenhydrate usw. In der Makrobiotik sagt man, dass man eher weniger Obst, nur eine Portion pro Tag essen soll, da es im Verdacht stehe das Blut zu schwächen. (Was auch immer das genau bedeuten soll.)
Dass ich zu viele Nüsse esse weiß ich. Alicia empfiehlt eine Tasse verschiedener Nüsse pro Woche. Ich esse teilweise eine Tasse pro Tag. Aber zur Zeit halten sie mich davon ab, Schokolade und ähnliches zu essen, deswegen ist es vorerst okay für mich.
Was ich nicht verstehe ist der Ansatz, dass regionales Obst und Gemüse für einen am besten sei. Bzw. das scheint irgendwie einleuchtend zu sein, es ist perfekt auf das Klima und die Umwelt die uns umgibt etc. abgestimmt. Dann frage ich mich aber, warum so viele Algen, Miso etc. empfohlen wird. Das ist doch nun alles andere als regional, ebenso wie verschiedene Getreidesorten.

Ich habe nicht vor, mein neu liebgewonnenes Gemüse zu streichen. Was ich aber machen werde ist, mal etwas exotischere und auch regionale, oder in Vergessenheit geratene Lebensmittel auszuprobieren. Interessant finde ich da den Artikel über Grünes Blattgemüse von Mixxed Greens. Da und als ich den Salatmix von demeter gekauft habe ist mir aufgefallen, wie wenig ich kenne. Die Vielfalt muss etwas größer werden.  Da ich ja früher nie frisches Obst und Gemüse gegessen habe kenne ich erstens viele Sachen nicht und zweitens kostet mich es oft noch Überwindung. Ich merke aber, dass es besser wird, also werde ich in zukunft etwas mutiger sein. 
Insgesamt habe ich nicht vor, mich an irgendetwas streng zu halten. Ich kann die Ansätze und auch viele Erklärungen nachvollziehen, finde einige sehr einleuchtend, auch wenn ich mich da widerspreche, weil ich verschiedene Ideen einleuchtend finde. Ich merke so oder so, dass mir viel mehr auffällt, womit ich mich wohl fühle oder nicht und daran werde ich mich orientieren.

Was haltet ihr von so etwas? Findet ihr eine bestimmte Theorie einleuchtend? haltet ihr euch daran?

Samstag, 30. April 2011

Salatblätter und Körner

Bald traue ich mich wirklich nicht mehr hier mein Essen zu posten. Ich habe langsam Angst, dass die nicht-veganen Leute unter meinen Lesern denken, ich (-> alle Veganer) könnten nichts anderes als Salat essen. Dabei muss ich zur Zeit sagen: selbst wenn, es würde mich nicht im Geringsten stören! Momentan bin ich einfach so fasziniert davon, dass ich gerne Salat esse, mich schon in der Uni darauf freue, mir zu Hause einen leckeren Salat zu machen. Das ich plötzlich Gemüse und Pilze roh esse und dass es mir schmeckt, dass hätte ich nie gedacht. Deswegen schäme ich mich nicht, sondern ich stehe genussvoll zu meinem täglichen Salat! Außerdem liebe ich Kerne, Körner und Nüsse! Ich weiß echt nicht, was so schlimm daran sein soll "soetwas" zu essen.

Im Bioladen habe ich mir eine Demeter Salatmischung gekauft bestehend aus Babyspinat, Mangold und anderen Salaten, die ich bisher nicht einmal vom Namen her kannte. Es gibt einfach noch so viel, was von mir probiert werden muss. Auf jeden Fall finde ich solche Mixe toll, denn obwohl ich gerade viel Salat esse, schaffe ich die sonst üblichen 500g Packete nicht. Sechs Tage Rucola oder Feldsalat hintereinander wird irgendwann langweilig, aber wegschmeißen möchte ich ja auch nichts. Dieser Mix ist erstens abwechslungsreicher und in einer 250g Schale erhältlich, dass schaffe ich in drei bis vier Tagen.
















Kartoffeln, Erdnussdip, Salatmix und geschmorte Tomaten und Champignons mit Pinienkernen


Salatmix mit Pesto Arrabiata, Pinienkernen, Sonnenblmenkernen und Sesam


Dazu Auberginengratin (Kartoffeln vom Vortag, gebratenen Auberginen, Tomaten, Champignons, Rosmarin und Knoblauch, Salz Pfeffer und ne Ladung Öl. Am besten alle Zutaten, abgesehen von den Auberginen gut umrühren, so dass das Öl überall hinkommt)


Salatmix, Pesto Arrabiata, Pesto Basilico, frische Tomaten und Champignons, Pinienkerne, Sonnenblumenkerne und Sesam

Ich gebe zu, nicht gerade wahnsinnig abwechslungsreich, aber ich habe gerade wenig Zeit und ich versuche die Sachen aufzubrauchen die da sind. In letzter Zeit musste ich öfter mal angebrochenes Pesto wegschmeißen und die Salate sehen nach ein paar Tagen auch nicht mehr so frisch aus. Wenn man für sich alleine einkauft und isst, muss man auch schonmal ein paar Tage hintereinander Ähnliches essen. 
In der WG kochen und essen wir nur selten gemeinsam, wegen zu unterschiedlicher Termine. Irgendwie hat jeder so seinen Kram in Kühlschrank und geht nur selten an die anderen Sachen ran, ich versuche gerade die Beiden dazu zu bekommen, erst zu Hause nachzugucken was noch da ist und dann einkaufen zu gehen. Ganz besonders bei Gemüse. Es ist einfach Quatsch, wenn da zwei Schalen Tomaten stehen, jeder seinen Sack Äpfel hat usw. Das geht einfach nicht auf.

Dienstag, 26. April 2011

Summer Food

In den letzten Tagen mag ich am liebsten leichetes Essen. Morgens reicht mir ein frischer Saft aus Orange, Zitrone und Grapefruit, vielleicht danach noch ein paar Nüsse oder eine kleine Portion Müsli. Mittags esse ich eine Kleinigkeit in der Uni, oder gehe in die Mensa (juhu!) und wenn ich nach Hause komme mache ich mir meistens irgendeine Form von Salat. 
Gestern habe ich zum ersten Mal gegrillt, aber ich habe nur "vorher"-Fotos, bei den Großeltern von meinem Freund war mir das dann doch zu merkwürdig mein Essen auf dem Teller zu fotografieren. Zur Zeit esse ich ziemlich "einfach". Besonders abwechslungsreich war das in den letzten Tagen nicht, aber ich gebe mir Mühe, sobald wieder etwas Ruhe in meinen Alltag eingekehrt ist.

Mein Klassiker: Nudelsalat aus Volkornnudeln, Pesto (egal welches) Pinienkernen, Pistazien, frischen Tomaten und Rucola
















Salat aus Rucola, Tomaten, Paprika, Öl, Salz, Pfeffer und Sesam, persische Linsensuppe mit Minze (schmeckt aus kalt!) und Leitungswasser aus dem Krug mit Minze und frischen Zitronen

















Eis aus gefrorenen Himbeeren, einer Banane und etwas Agavensirup, dazu Krokant und Schokostreusel

















Cous Cous (ich bekomme es endlich richtig hin, ich hab es früher zu lange auf der heißen Platte stehen lassen), Salat aus Rucola, Tomaten und Sonnenblumenkernen, dazu Erdnuss-Joghurt Dip (der hat auch Potential zum Klassiker)

















Nuss - Cous Cous mit Rucola und in Öl und Thymian angemachten Tomaten und Auberginen

















Streusel-Käsekuchen ohne Rezept (war auch vom Geschmack verbesserungsfähig)

















Rosmarin- und Thymiankartoffeln für den Grill (bzw. in Alu eingewickelt für die Glut)

















Kartoffelsalat mit Öl-Zitronendressing, Petersilie, Pinienkernen und Rucola


















Gemüsespieße, hier mariniert für den Grill am nächsten Tag (sind erfreulicherweise sehr gut angekommen)

















Die gleichen Gemüsespieße machen sich auch gut mit Öl, Kräutern und Knoblauch im Backofen!

P.S. Was ist hier eigentlich mit meiner Formatierung los? Das macht mich wahnsinnig!