Also das hier ist vegan und feministisch. Weil sonst alles scheiße ist.
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Mittwoch, 3. Oktober 2012

Tipps & Tricks beim Selbermachen: Kräuteröle & Lavendelsirup

Ich stehe gerade unter dem (außerordentlich gutem) Einfluss einer ganz speziellen Freundin. Diese Freundin macht gerne alles selbst. Ich habe irgendwann wieder damit aufgehört um mich vom Fertigessen-Wahnsinn beglücken lassen. Aber seit Kurzem hat sie mit den Spaß am Selbermachen wiedergebracht und jetzt bin ich im absoluten Fieber und stelle am laufenden Band Kräuteröle und verschiedene Sirupsorten mit Lavendel her. Ich bin da ja keine große Expertin, aber ich dachte mir, unter meinen LeserInnen gibt es bestimmt noch ein paar mehr, die da auch eher wenig Ahnung haben. Also habe ich mir überlegt mall ein kleines 101 zusammenzustellen.

Zutaten:

  • Lasst die normalen Supermärkte hinter euch! Schaut euch in eurer Stadt zum Beispiel auf Märkten, nach türkischen Supermärkten oder Gemüseständen um. Dort gibt es frische Kräuter wie Rosmarin und Thymian oft viel günstiger und ohne Plastikverpackung.
  • Auch (Oliven)öl gibt es in Asiashops oder türkischen Lebenmittelläden günstiger und vor allem auch in größere Mengen, z.B in 1 oder 1,5 l Kanistern. Wenn ihr mehrere Öle aufsetzt, braucht ihr dann nur einen oder zwei kaufen. So spart ihr Geld und Verpackung.
  • Ber der Internetrecherche wurden mir zuerst nur Apotheken genannt, als ich nach Lavendel gesucht habe. Da sollten 100g aber 28,90€ (!!!) kosten und die mussten erst bestellt werden. Als ich meine liebe Twitter Timeline fragte, stellte sich schnell heraus, dass Teeläden die deutlich günstigere Alternative sind. Dort gibt es 100g für  4,90€. In Onlineshops sind die Preise sogar noch niedriger, allerdings bezahlt ihr dort natürlich Porto und müsst etwas mehr Geduld haben. (Dragonspice, DaWanda)
  • Wenn ihr frische Kräuter kauft, solltet ihr diese unbedingt vorher ein paar Tage trocknen lassen. Das hat verschiedene Gründe: 1. Bei frischen Kräutern wird das Öl schnell trüb 2. Frische Kräuter können schimmelig werden, sobald sie nicht mehr vom Öl abgedeckt sind 3. getrocknete Kräuter geben ein viel stärkeres Aroma ab.


Equipment:

  • Ich habe ganz bewusst verschiedene Flaschen gekauft. Ich wollte testen, welche wofür am besten geignet sind. Kork hat sich als hübsch, aber nicht besonders dicht herausgestellt und ist logischerweise dann unsicher, wenn ihr die Flasche verschenken/transportieren wollt. Am liebsten mag ich die Flaschen mit Gummiflippverschluss bzw. Bügelverschluss. 
  • Unabhängig davon, was am besten funktioniert, habe ich schnell gemerkt, dass sich bei uns so allerllei Glasmüll ansammelt, den man nach dem Reinigen wiederverwenden könnte. Olivenölflaschen, Weißweinflaschen mit Drehverschluss, Fertigtomatensauce aus der Flasche, alte Landliebe Kuhmilchflaschen meiner Mitbewohnerin usw.
  • Wenn ihr keine alten Flaschen habt oder diese nicht benutzen wollt, könnt ihr natürlich auch neue kaufen. Für 1,50€ bis 2€ habe ich bei NanuNana Flaschen in zwei verschiedenen Größen mit Korkverschluss gesehen. Meine Lieblingsflaschen gibt es in einer ähnlichen Preiskategorie bei Xenos. (Wer die Niederlande in der Nähe hat: dort sind die noch mal günstiger.) Bestimmt gibt es auch in Kaufhäusern ähnliche Flaschen, aber die sind mit Sicherheit um einiges teurer.
  • Für den Sirup braucht ihr abgesehen von den Zutaten: einen Topf, ein Sieb und einen Trichter. Vielleicht auch eine Suppenkelle, wenn ihr wie ich mit nem Topf über nem kleinen Trichter nicht besonders gut zielen könnt.


Rezepte:
  • Für die Kräuteröle habe ich einfach in die Flaschen gehauen, worauf ich Lust hatte. Rosmarin, Thymian, Knoblauch (frisch), Pfefferkörner, Chili usw. Ihr könnt aber nehmen, was euch so einfällt. Estragon wäre bestimmt auch toll, genau so wie Basilikum, Fenchelsamen, Senfsamen, Zitronengras, Zitronenscheibe, Peperonici... Das alles dann einfach mit Olivenöl auffüllen. (Samen und Körner am besten vorher anstoßen.)
  • Neben den Kräuterölen habe ich auch noch ein Gewürzöl gemacht. Dazu habe ich Zimtstangen, Muskat, Anis, Nelken und Pfefferkörner mit Öl aufegfüllt. Ölivenöl eignet sich dafür eher nicht, leider kann ich mich nicht mehr genau erinnern, vermute aber, dass ich Sonnenblumenöl benutzt habe, würde im Nachhinein aber eher Rapsöl nehmen.
  • Für die Levendelsirupsorten habe ich mich an dieses Grundrezept gehalten. Aber ehrlich gesagt war mir da nur das Verhältnis von Zucker und Flüssigkeit wichtig. Als ich Zitronen kaufen wollte, sind mir die leckeren Orangen und Grapefruits aufgefallen. Und Minze eignet sich auch, genau so wie Trockenobst. Ideen: Lavendel-Orangen-Minz-, Cranberry oder Melone-Rosmarin-,  Ingwer-Holunder-Sirup... Oder Salbei-Zitronen-Pfeffer-Öl. Werdet kreativ und haut einfach in die Töpfe, worauf ihr Lust habt! 
  • Nie zu viele verschiedene Geschmackskomponenten verarbeiten. Ich habe mir drei Stück als Limit gesetzt. So bleiben alle Geschmacksrichtungen erhalten. (Ausnahme ist das Gewürzöl, da machts die Msichung. Genauso wie bei der Resteverwertung weiter unten)
  • Wichtig: Geduld! Die Öle sollten ca. drei Monate stehen. Ob kalt/hell/dunkel/warm, dazu kann ich noch nicht viel sagen und ich habe verschiedene Angaben dazu gefunden. Vielleicht ist mittel am besten ;) Der Sirup muss einen Tag durchziehen, bevor er abgefüllt wird, dann könnt ihr ihn aber sofort benutzen.
  • Pro-Tipp zum Sparen: als ich alle Sirupsorten abgefüllt habe, habe ich alle verwendeten Zutaten vom Einkochen aufgehoben. Also den ganzen Lavendel, Zitronen- & Orangenschalen etc. Das habe ich dann nochmal aufgekocht, zusammen mit allen möglichen Sachen, die ich noch in der Wohnung finden konnte. Salbei, Minze, Ingwer, Apfel.... Gesüßt habe ich nicht mit Zucker, sondern mit Agavendicksaft und Reissirup, weil es weg musste. Das lasse ich jetzt auch mindestens noch einen Tag lang ziehen. Ich hoffe, der Sud eigent sich später für Schorlen oder ähnliches. Auf jeden Fall solltet ihr nicht unterschätzen, wie intensiv Kräuter und Früchte sind, die geben oft mehr als ein mal Aroma ab. Wenn ihr also so viel wie möglich rausholen wollt, behaltet alle Zutaten aus dem ersten Vorgang und verwendet sie ein zweites Mal. (Ja, das verstößt auch gegen die 3-Geschmäcker-Regel, aber es ist ja auch ein Experiment ;) )

Einsatzbereiche:
  • Sirup: auf Sekt, im wasweißichfürnen Cocktail, auf Mineralwasser und Eis, im Gebäck, im Cupcakefrosting...
  • Kräuteröle: als Marinade, pur über Pasta, als Pesto-Grundlage...
  • Gewürzöl: Im Weihnachtsgebäck, im CousCous-Salat...
  • Als Geschenk. Deswegen habe ich direkt einen großen Vorrat gemacht, so habe ich auch zu spontanen Gelegenheiten etwas nettes und persönliches griffbereit.




















Wenn ihr noch mehr Tipps, Tricks & Ideen habt, immer her damit! :)

Freitag, 14. September 2012

KoK #9

Mal so für Zwischendurch: die neue Kochen ohne Knochen ist da, yaaaaaay! Beim letzen Mal hab ichs vergessen, für diese Ausgabe wollte ich mal wieder ein hübsches gif vorbereiten ;)
Ich komme gerade vom Abos packen und das heißt, nächste Woche liegt die neue Ausgabe entweder schon in eurem Briefkasten, oder zumindest im nächstgelegenen und gut sortiertem Bahnhosfkiosk.


















Themen in dieser Ausgabe sind unter Anderem Sea Shepherd/Paul Watson, mit dem wir im Juni ein Interview führten, vegane Ernährung während der Schwangerschaft, Vegansimus und Magersucht (dazu habe ich u.A. die Anna interviewt) und außerdem gibt es natürlich wieder Rezepte, Buchbesprechungen und andere feine Sachen.
Diese Ausgabe liegt mir sehr am Herzen, besonders das Watson-Interview war aufregend, zeitintensiv und auch haarsträubend. Wenn Menschen so heldenhaft vereehrt werden, bin ich ja immer etwas kritisch, auch wenn ich Sea Shepherd als Organisation schon sehr schätze. (Erste Skepsis und Verwirrung hatte ich hier schon mal gepostet) Die ein oder andere Vermutung hat sich im Interview bestätig und ich bin froh, dass wir nun manche Dinge schwarz auf weiß haben, denen er vorher gerne mal ausgewichen ist, einfach weil die Meinungen dazu auseinander gehen. Interessant und lesenswert ist es allemal, auch wenn ich ihm in weiten Teilen nicht zustimmen kann, oder vielmehr seine Meinung für mehr als bedenklich und nicht teilbar halte. Die Gerichtsverfahren, bzw. den Haftbefehl von Interpol halte ich nach wie vor für eine politische Show, um sich eines unliebsamen Gegners zu entledigen. 
Mein Herzblut floss allerding in den Artikel, in dem ich mich mit Schönheiteidealen und dem Gesundheitswahnsinn innerhalb der veganen Szene auseinandergesetzt habe, mit dem Schwerpunkt auf Magersucht. In diesem Blog habe ich mich ja schon mal darüber aufgeregt, wie sehr mir das Fatshaming in weiten Teilen der veganen Szene auf die Nerven geht. In diesem Artikel wollte ich darauf aufmerksam machen, wie gefährlich diese Doppelmoral und die falschen Bilder sind.
Der Rest des Heftes ist natürlich auch nicht verachtenswert und stellt mal wieder viele tolle und interessante Menschen samt ihrer Projekte vor!


Für diesen Blog hier schweben mir gerade mehrere Themen im Kopf herum, mal sehen, was ich daraus mache. Ansonsten habe ich gerade (leider) alle Hände voll zu tun und bitte mein unregelmäßiges Schreiben zu entschuldigen :)


Guten Hunger & riot, don't diet!



Mittwoch, 29. Februar 2012

Ich kann auch anders! Nett zum Beispiel.

Denn PeTA kann auch anders, wie man sieht. Besonders peta2 macht meiner Meinung nach wirklich (!) gute Sachen. Von denen habe ich glaub ich noch nichts gesehen, was ich scheiße fand. Klar, deren Arbeit es ist sehr zielgruppenorientiert, aber das ist ja nichts schlechtes. Ich habe für peta2 viel mehr Respekt übrig, als für die Mutterorgansisation, die, wie viele hier sicherlich mitbekommen haben, mir mittlerweile nur noch auf den Keks geht. Da bleibt mir nichts anderes übrig als zu fragen, verdammt PeTA, warum macht ihr nicht auch hin und wieder mal sowas? Von mir aus ach mit halbwegs authentischen Promis. Aber angezogen! Dafür ernsthaft, glaubwürdig und mit der ordentlichen Portion Denkanstoß!

Ja, der Spot ist kitschig, aber wirklich schön. Ich mag Nessi, ich mag ihre Stimme, ihre Authenzität und ich mag, dass sie ernsthaft und locker gleichzeitig ist. Das geht vielen verloren, die länger in den Medien präsent sind, ich hoffe, sie bleibt einfach so. Ich mag auch die Einfachheit des Spots und ich mag Bilder von glücklichen Kühen im Morgentau und spielenden Schweinen. Sicherlich wird das niemanden abschrecken, aber das muss ja nicht das einzige Mittel sein, Menschen von etwas zu überzeugen. Die ruhige, melancholische Stimme und die eigentlich als so natürlich und so selbstverständlich anmutenden Bilder können in Menschen sehr viel bewegen, da bin ich mir sicher.

Eine Ode an die Freiheit - da mach ich mit, das find ich gut.


Dienstag, 31. Januar 2012

Ach ja...

Hab ich es eigentlich schon erwähnt? Seit ein paar Wochen gibt es das erste Kochen ohne Knochen Magazin zu kaufen, an dem ich mitgewirkt habe. Ihr könnt es in Bahnhofskiosken kaufen, oder bekommt es bei einer Bestellung bei alles-vegetarisch.de dazu gelegt (solange der Vorrat reicht meine Damen und Herren!). Themen sind unter anderem Haustierernährung (da taucht übrigens auch die Pseudoerbse auf), Sea Shepherd, Ayurveda und ich habe einen Artikel über Ital-Food beigesteuert. Dazu gibt es natürlich viele leckere Rezepte, Klatsch & Tratsch (äh nee, doch nicht) und Neuigkeiten! Außerdem arbeiten wir schon fleißig an der nächsten Ausgabe, wozu ich bereits eine meiner Lieblingsmusikerinnen interviewt habe. Ich sage aber nicht wen genau, es soll ja spannend bleiben, muhaha ;D



Dienstag, 24. Januar 2012

Essen in Omni-Restaurants

Grundsätzlich gehe ich eher selten in "gewöhnlichen" Restaurants essen, aber ab und zu kommt das mal vor, außerdem esse ich regelmäßig auf der Arbeit und lasse mich dort bekochen. Da macht man sich zwar auch hier und da über mich lustig und stellt die ein oder andere doofe Frage, bevorzugt während ich gerade esse, aber im Großen und Ganzen wird meine "Eigenheit" da schon respektiert. Ein paar Gerichte, die ich in unveganen Restaurants gegessen habe, sind also schon zusammen gekommen und ich führe die hier mal auf um zu zeigen, was so alles machbar sein kann.
Der Laden in dem ich arbeite hat zum Beispiel in fast jedem Gericht Fleisch/Fisch, oder eben Käse, trotzdem gibt es auch eine ganze Menge Gemüse und Salat. Meine Chefs sind Griechen, aber unsere Küchenbesetzung ist ziemlich multikulti, weswegen wir häufig zum Beispiel auch arabische oder asiatische Gerichte, bzw. Zutaten auf der Karte haben. Fotos habe ich leider kaum, aber ich finde die Liste liest sich ganz gut, zumindest vielseitiger als die meisten vermutlich denken würden!

  • Mit Steinpilzen gefüllte Ravioli in Tomatensauce und frischen Kräutern
  • Pasta mit Zuckererbsen, Kohlrabi und Möhren in Kokos-Curry Sauce
  • Spaghetti mit Mandel-Basilikum Pesto (tatsächlich ohne Parmesan!)
  • Spaghetti Aglio e Olio
  • Penne Arrabiata
  • Pasta mit Gemüse in Weißweinsud
  • Pasta mit karamellisierten Kirschtomaten und Rucola
  • Spaghetti mit Tomatensauce, Gemüse, Champignons und frischem Basilikum
  • Salat mit Fenchelgemüse und Safranreis
  • Mein Klassiker: Salat mit gegrilltem Gemüse und (Rosmarin)Kartoffeln
  • Salat mit Pommes
  • Feldsalat mit gemischtem Gemüse und Kartoffeldressing
  • Nudelsalat mit Chili-Öl, Pinienkernen, Rucola, getrockneten Tomaten, frischen Tomaten und Balsamico
  • Pizza mit Spinat, gegrillten Auberginen, Zucchini und Champignons
  • Pizza mit Champignons, Oliven und Peperoni (das war nicht meine, Oliven find ich eklig^^) 
  • Indisches Kichererbsencurry
  • Thai Curry mit Auberginen, Brechbohnen, Möhren, Reis und Erdnüssen (gibts auch mit Tofu)
  • Frittiertes Gemüse in Tempura
  • Veggie-Sushi: Makis mit Gurke oder Avodado, gegrillter Aubergine, Spinatsalat mit Sesamsauce, Miso-Suppe, frittierter Tofu... 
  • Falafel (ohne Joghurt-Sauce)
  • Briam (Ofengemüse) mit Bratkartoffeln
  • Cous Cous Salat mit Pastinaken
  • Zum Frühstück: Bagels/Brötchen mit Erdnussbutter oder Marmelade
  • Nicht immer, aber manchmal: Baklava

Die Pasta Gerichte dominieren natürlich, auch Kartoffeln kommen ziemlich häuig vor. Trotzdem ist das glaube ich eine ganz gute Auswahl. Manchmal muss man nur genau in die Karte gucken und sich trauen zu fragen, denn häufig gibt es mehr vegane Gerichte als man denkt. Vor allem gibt es hier und da Dinge, von denen man nicht gedacht hätte, dass die vegan sein können, wie zum Beispiel die Ravioli oder das Pesto. Allerdings gilt das auch andersherum, manchmal sind Dinge, die vegan ausssehen alles andere als das. Fragen ist also unerlässlich. Und natürlich ist es schöner, in rein vegetarisch/veganen Restaurants essen zu gehen, aber lässt sich ja nicht immer einrichten. Bei asiatischen Restaurants wird man dafür sehr leicht fündig. Und ja, ich bin auch schon das ein oder andere Mal auf die Nase gefallen, aber das kann passieren und beim nächsten Mal versucht man dann einfach den Fehler zu vermeiden.


Eine ähnliche (aber viel schönere) Zusammenstellung gibt es bei Totally Veg: Vegan im Restaurant

Sonntag, 22. Januar 2012

Veggies im TV #1: Darlene Conner


Ich habe schon mal darüber nachgedacht, ein Posting über Vegetarier_innen und Veganer_innen in TV-Serien zu schreiben. Nicht über die Darsteller_innen selbst, sondern über die Rollen. Mich interessiert, wie das Thema repräsentiert wird und welche Unterschiede es bei Generationen/Sendern/Formaten usw. gibt. Mir erschien das aber doch für überproportional viel Rechercheaufwand, denn eigentlich wollte ich auch mit einschließen, wie sich die Rolle entwickelt nachdem sie ein mal "geoutet" wurde. Da man dazu aber jede Serie, in der das Thema vorkommt komplett durchgucken muss und das vermutlich Jahre dauern würde, habe ich mich dazu entschieden, für jede Serie in der ich Veggies entdecke einen einzelnen Post zu schreiben. Und wenn ich die Serie nicht komplett kenne und mich auch nicht erinnen kann, dann nehme ich eben nur das, was ich weiß und ihr dürft das gerne fröhlich ergänzen.

Quelle
Los geht es heute mit Darlene Conner aus Roseanne. Sie ist das mittlere von drei Kindern und in der Familie bei weitem am zynischsten, meiner Meinung nach übertrifft sie sogar ihre Mutter Roseanne. Die Conners zählen sich selbst zur Unterschicht und müssen ständig mit ihrem Geld jonglieren. Vater Dan arbeitet als Trockenmaurer, hat zwischenzeitlich seinen eigenen Motorrad Shop, welcher aber nicht gut läuft. Roseanne tingelt von einem Job zum nächsten, in der fünften Staffel eröffnet sie mit ihrer Schwester zusammen ein Fast Food Restaurant, dessen Spezialität Fleischschnetzel-Burger sind. 
Ich glaube es war zum ersten mal in der vierten Staffel, in der Darlene sagt sie "habe das Fleischessen aufgegeben". Auch danach sagt sie hier und da, dass für sie kein Tier sterben soll. Doch in der sechsten Folge der fünften Staffel "Die Finanzierungslückenbüßerin" haut sie dann ein richtiges Statement raus. Sie beschreibt den Geruch von Fleisch als eklig und schlägt vor einen ganzen gebratenen Ochsen auf die Theke des Fast Food Lokals zu legen, an dem jeder knabbern kann. Besonders gut finde ich den Satz "Tut mir leid, ich verstehe aber nicht, warum du damit Geld machen willst, dass du menschliche Arterien mit Fetten von ermodeten Tieren verstopfst."
Im Laufe der Sendung spielt die Vegetarismussache interessanterweise nicht mal eine besonders große Rolle, obwohl Fleisch bei den Conners vermutlich mehrmals täglich auf den Tisch kommt. Na gut, mit Ausnahme von der Folge, in der sie im Tatort-Style ermordete Kühe vor das Lokal ihrer Mutter malt, sich weigert beim Verkauf der Sandwiches zu helfen und schleißlich sagt: "Es geht darum, dass das hier mal ein lebendes, atmendes Tier gewesen ist. Dann kam jemand, hat es hingeschlachtet, ihm das Fleisch von den Knochen geschabt und ich muss es an Menschen servieren, damit sein Bauch zu seinem letzten Grab wird!" (Part1, Part2) Ansonsten ist Darlene ist einfach Vegetarierin die von zeit zu Zeit kleine, aber realistische Konflikte mit Freund und Familie austrägt. Hin und wieder versuchen die Verwandten spaßhaft ihr etwas unterzujubeln oder drücken ihr einen Witz rein, aber da es grundsätzlich die Art der Conners ist nichts und niemanden ernst zu nehmen, regt mich das ausnahmsweise mal nicht auf. Stattdessen wird im Rahmen dieser Unterhaltungssitcom mehr als ein mal daraufhingewiesen, dass Fleisch ungesund ist und es ganz nebenbei von getöteten Tieren stammt. (Überhaupt finde ich den Gesundheitsaspekt hier interessant: Dass Fleisch ungesund ist, wird nämlich nie besttritten, sondern eher mit einer "ist mir egal"-Attitüde umgangen. Immerhin ist das fast zehn Jahre her und dieses Wissen hat sich immer noch nicht überall durchgesetzt.)
Eine mögliche Kritik würde ich deshalb nicht am Umgang der Familie mit Darlene ansetzen, denn im Grunde scheinen sie ihre Entscheidung zu akzeptieren. Eher mache ich mir Gedanken über die Inszeniereung von Darlenes Rolle. Ich mag sie unheimlich gerne, aber sie ist natürlich extrem "anders". Vor allem anders als andere Mädchen. Zum Beipiel ist sie das absolute Gegenteil von ihrer Schwester Becky. Sie ist grundsätzlich erst mal anti, interessiert sich nicht für Beautygedöns, Jungs und Sex, ist ziemlich introvertiert, schlecht in der Schule, faul, lustlos, gehässig und gleichgültig, beleideigt so ziemlich jeden und macht auch öfter mal unvernünftige Dinge wie die Schule zu schwänzen. (Wobei letzteres für einen Teenie wohl doch wieder ziemlich normal ist.) Alles in allem erst mal das Gegenteil von einem guten Beispiel. Insofern könnte man auch ihren Vegetarismus einfach nur als trotzige Protesthaltung verstehen, als unvernünftig und kindisch.
Andereseits finde ich, dass Darlene, bei all den negativen Dingen die ich aufgezählt habe, trotzdem ein sehr starker Charakter mit viel Persönlichkeit ist. Was andere sagen lässt sie meistens kalt, nur an wenigen Stellen zeigt sie ganz natürliche Verletzlichkeit. Besonders in der Episode, in der sie ein Gedicht schreiben muss (zweite Staffel), bekommt ihr Charakter sehr viel Tiefgang und Ernsthaftigkeit. Als sie ihre Periode zum ersten Mal bekommt ist sie entsetzt und hat Angst, sie müsste sich jetzt ändern und ein "richtiges Mädchen" werden, bis sie versteht, dass sie sein kann wer immer sie will und das sie machen kann wonach immer ihr ist. Im Grunde verkörpert sie einen Geek, nur ohne die Stereotype die heute an Nerds kleben. (Männlich, unsportlich, Brillenträger, kein Geschmack, total Weltfremd/sozialinkompetent etc.) Natürlich sieht sie nicht aus wie ein Girlie, aber sie kleidet sich im damals angesagten Grunge-Look, fällt also insofern nicht weiter aus dem Rahmen. Sie zieht ihr Ding durch, egal ob das heißt Sport zu machen, Gedichte oder Comics zu schreiben und bleibt sie selbst, ohne sich anzupassen. Mehr als ein mal erinnert sie ihre Mutter daran, dass sie nicht einfach nur meckert, sondern selbständig für ihre Überzeugungen eintritt und dass sie das von ihr gelernt hat. Das finde ich als Vorbildfunktion eigentlich großartig! Aus aktuellen und populären Serien und Sitcoms fällt mir gerade keine vergleichbare Rolle ein, zumindest keine, die so beliebt ist und in ihrem Anderssein auch ernst genommen wird, beziehungsweise die sogar gerade für ihr Anderssein von den Zuschauern so gemocht und respektiert wird.





Interessantes am Rande: Die Darstellerin der Darlene, Sara Gilbert war selbst lange Zeit Vegetarierin und ist seit 2008 Veganerin. Ich habe versucht herauszubekommen, ob sie persönlich auch zum gleichen Zeitpunkt Vegetariern wurde wie Darlene. Denn obwohl sie da noch recht jung war, hatte sie schon einen verhältnismäßig großen Einfluss. Sie selbst hat später ein paar Folgen für die Serie geschrieben und weil ihre Rolle so beliebt war, wurde eine Zeit lang so gedreht, dass Sara neben ihrem Yale-Studium noch Teil der Serie bleiben konnte.

Dienstag, 17. Januar 2012

DAS ist Protest

Peta kann sich die Nackedeis von mir auch sonst wohin stecken. Wie man richtig und ernsthaft auf die Sache aufmerksam macht, zeigen Organisationen wie EligeVeganismo und Igualdad Animal. Ich weiß zwar nicht, woher die die toten Tiere haben, aber mir liegt das Video gerade wie ein Stein im Magen. Und ich kann mir vorstellen, dass die Wirkung ganz anders ist, als ein nackter eingeschweister Mensch mit Kunstblut oder jedes Playmates-Plakat mit niedlichen Kücken oder was weiß ich.




gefunden bei veganistan.de

Mittwoch, 28. Dezember 2011

Buchbesprechung: heult doch

Das Buch war für mich ein einziger Widerspruch. Irritierenderweise weiß ich selbst nicht, ob das jetzt positiv oder negativ gemeint ist. Selten habe ich es erlebt, dass ein Buch zum Ende hin immer besser wurde. Wie häufig habe ich während des Lesens kritisch eine Augenbraue hochgezogen, kurz innegahelten um nachzudenken, laut widersprochen, mich gefragt, woher die das jetzt bitte hat, lachend Zustimmung erteilt, mich erleichtert und bestätigt gefühlt. Letzteres trifft vor allem auf den Teil "Traurige Streber" zu, in dem Meredith Haaf erläutert, wie sich ein Streitgespräch mit Freunden und Familie anfühlt. Enttäuschend auf der einen Seite, wenn nahestehende Personen einen so anderen Standpunkt haben und berauschend auf der anderen Seite, beflügelt von einem intellektuellen Austausch (vorausgesetzt, die Diskussion findet unter Umständen statt, die ohne Polemik, Hohn und Überheblichkeit auskommt). An eben dieser Stelle hatte ich das Bedürfnis laut "Verdammte Scheiße, aber JA!" zu rufen. Wie oft habe ich mich, schätzungsweise seitdem ich 13 Jahre alt bin gewundert, warum außer mir bestimmte Dinge sonst niemand beschissen findet. Warum alle mit den Achseln zucken. Wer hat noch nie "Naja, das ist eben so." gehört? Das macht mich wütend. Gleichzeitig hatte/habe ich fortwährend die Hoffnung, dass alle Beteiligten durch das Gespräch vielleicht doch etwas nachdenklich geworden sind und etwas voneinandergelernt haben.
Zustimmung gebe ich auch für mehr Ablehung. An Hand des Facebook-"I like"-Buttons erläutert Meredith Haaf, was sie an dieser kritiklosen Haltung stört, die sich überall breit macht. Im Endeffekt ist es das gleiche wie oben: "Warum sagt keiner was und wieso soll man sich alles gefallen lassen?!" Aus Flexibilität wird Angepasstheit und Duckmäusertum. Wieso? Weil man es sich nicht (mehr) anders erlauben kann.
Außerdem kommen Veganer und Vegetarier ganz gut weg. Ich weiß nicht, ob sie sich selbst dazu zählt, wäre natürlich umso toller. Aber immerhin schreibt sie zum Beispiel, dass es in unserer Generation keine große Gegenkultur gibt, außer vielleicht in der queeren, veganen oder linksautonomen Szene. Nur seien die eben nicht besonders groß, beziehungsweise präsent.

Was mich stört an diesem Buch ist die Zielgruppe. Wer ist das überhaupt? Wer ist diese "meine Generation"? Am Anfang geht Haaf kurz darauf ein, wobei die Betonung hier auf kurz liegt und mich mehr irritiert hat als dass sie mir ein Grundverständnis vermittelt hätte. Ihre Generation sind die Leute, welche heute zwischen 20 und 30 Jahre alt sind. So grob. In den Achtzigern geboren. Wahlweise auch mit Attributen spezifizierbar. Generation Praktikum, Porno, Konsum, Online. Bei genauerem Lesen entpuppt sich das jedoch als ein viel zu weiter Begriff. Sie selbst benutzt wörtlich Begriffe wie "priviligiertes Bildungsbürgertum" und damit ist die thematisierte Gruppe wohl treffender beschrieben. Genauer gesagt mit "ambitionierte studierende Mitzwanziger Nachkommen des priviligierten Bildungsbürgertums". 
Ich kenne ehrlich gesagt Menschen, die viele der angesprochenen Themen tatsächlich für Luxusprobleme halten, weil sie wirklich noch Existenzängste haben, anstatt sich irgendwie unsicher zu fühlen. Oder, sie den ganzen "Quatsch", über den hier gesprochen wird nicht ein mal annähernd wahrnehmen, weil es schlicht kein Teil ihres Lebens ist. Ich habe viel Kontakt mit Menschen dieser Generation, die mit Uni und all dem Kram so rein gar nichts zu tun haben und deren Probleme auch völlig andere sind. Sind die jetzt auch mitgemeint oder nicht?
Was ich damit sagen will ist, dass die Nachkommen des priviligierten Bildungsbürgertums, die angepassten Streber, die Studenten, die alles für ihre Vita tun, statt ihrem Interesse zu folgen, meiner Meinung nach ein sehr kleiner Teil unserer Bevölkerung ist. Ich selbst entspreche noch so gerade eben dem, was sie als ihre Generation bezeichnet, ich selbst bewege mich zum Teil auch in studentischen Kreisen und auch dort finde ich ihre Beschreibungen auf längt nicht alle zutreffend. 
Streckenweise empfinde ich die Kapitel eher als aneinanderreihung von Thesen, die ich gerne belegt/bewiesen/bebildert hätte. So habe ich mir stattdessen häufig gedacht "Nö, das seh ich nicht so und wie kommt die eigentlich darauf?!" Wieso zum Beispiel behauptet sie, dass "kein Mensch heute Teil einer Jugendbewegung sein möchte"? Sicher trifft das auf viele zu, ich kenne jedoch haufenweise Menschen und zwar ganz besonders junge Menschen, die sich selbstverständlich als Teil einer Jugendbewegung verstehen.

Und trotz allem: Ihre Analysen über Kommunikation, Geschlechtergleicheit, Generationenprobleme usw. bleiben meist spannend und stellenweise lustig, wenngleich nicht so bissig, wie der Titel vermuten lässt, aber immerhin sind sie mit anschaulichen Anekdoten gespickt. Pointiert beschreibt sie auch die "großen" Probleme unsere Zeit und was sie mit dieser bestimmtem Generation zu tun haben. Grundsätzlich fühle ich mich recht gut verstanden und teile viele Unsicherheiten dieser Generation. Bin ich eigentlich gut in dem was ich tue? Und wer hat überhaupt das Recht und die Kompetenz das zu beurteilen und welchen Maßstäbe werden angelegt? Bin ich eigentlich faul oder sind meine Möglichkeiten einfach nur beschissen? Vermutlich bin ich eh selbst Schuld, weil ich so perspektivlose Fächer gewählt habe. Ein Königsweg und beruhigende Antworten sind selbstverständlich zu viel verlangt. Wäre ja auch zu einfach.
Zwischendurch frage ich mich allerdings, wen oder was sie denn nun genau anprangert: das "System", welches uns zu dem macht, was sie beschreibt, oder uns Hänger, die dieses Spiel aus Feigheit und Faulheit mitspielen? Wohl eher beides.
Auch wenn ich nicht immer zustimme, so bewegen diese Analysen dennoch etwas in mir. Da fühle ich mich fast ertappt, könnte das die heimliche Intention der Autorin sein? Ist heult doch vielleicht doch ein Appell und keine Zustandsbeschreibung?



Übrigens, Haaf hat auch vor einiger Zeit einen Artikel über den Vegetariergipfel in Berlin, mit Jonathan Safran Foer und Karen Duve geschrieben: Klick.


Meredith Haaf
heult doch
Über eine Generation und ihre Luxusprobleme
8,95 €
Piper Verlag

klick

Donnerstag, 1. Dezember 2011

Ich als Praktikantin bei...

Ihr kennt ja bestimmt das wunderbare Kochen ohne Knochen Magazin?! Wenn nicht, kann ich es euch nur wärmstens ans Herz legen, ich freue mich auf jede neue Ausgabe, weil dort viele schöne Infos rund um die Themen Vegetarismus und Veganismus drinstehen, Interviews mit interessanten Menschen, Büchertipps, Rückblicke auf veggie-Ereignisse,  Ernährungstheorien, bzw. Ratschläge für Vegetarier und Veganer und ganz viele tolle andere Sachen. Der Grund warum ich das hier so ausufernd ausführe ist, dass ich ab diesem Monat ein mal pro Woche ein bisschen in der Redaktion von Kochen ohne Knochen aushelfen werde und freue mich wie ein kleines Kind darüber :) Für mich ist das eine tolle Gelegenheit mal die Redaktion einer Zeitschrift von innen kennenzulernen und dann auch noch mit Themen arbeiten zu können, die mich interessieren. Ich bin wirklich gespannt darauf, was ich inhaltlich und methodisch in den kommenden Wochen/Monaten lernen werde! Zu verdanken habe ich das übrigens der lieben Frau Holle, die mir den Kontakt vermittelt hat.

Außerdem bewerbe ich mich gerade für einen anderen Nebenjob, weil ich einfach keine Lust mehr auf Kellnern habe. Die langen Schichten, nachts arbeiten, Fleisch en masse verkaufen, immer anstrengender werdende Gäste bedienen und dabei höflich bleiben... Irgendwie hab ich das Gefühl, die Zeit ist jetzt mal vorbei und ich muss Praxiserfahrung sammeln in einem Arbeitsfeld, in dem ich mir vorstellen kann auch nach dem Studium tätig zu sein. Ich werde zwar vermutlich finanzielle Abstriche machen müssen, aber das ist es für mich gerade wirklich wert.

So, das war eindeutig genug Persönliches in den letzten Tagen, demnächst geht es hier wieder etwas ernsthafter zur Sachen :)

Dienstag, 29. November 2011

For the Love of Chocolate


















So, ich habe die beste vegane Schokolade des Planeten gefunden! Wirklich! Ich war vorher schon ein Fan von moo free Schokolade, also von der einfachen "Vollmilchvariante". Meiner Meinung nach die Schokolade, die soger noch schokoladiger schmeckt als mein bisheriger Favorit Leckerlade. Leider noch ein bisschen teuer, aber dafür mit fair trade Zutaten und komplett bio. 
Was ich aber viel besser finde als normale Schoki: Schoki mit karamelisierten Haselnüssen! Daneben gibt es von moo free auch noch andere lustige Kombinationen mit Cranberrys oder Bananen, außerdem Adventskalender und Schokonikoläuse. Aber nix geht über Schokolade mit Krokant! 

Das hier ist eine absolute und aus freien Stücken geschriebene, unbezahlte, unbestochene, begeisterte Kaufempfehlung! Nachgehen könnt ihr der hier bei veganbasics.


Donnerstag, 24. November 2011

Essen in Köln, lately

Ich will euch eigentlich echt nicht mit Werbung zu Köln is[s]t vegan zuspammen, aber in letzter Zeit habe ich, bzw. haben wir so gut gegessen, dass ich das einfach niemandem vorenthalten will! Also macht euch auf eine kleine Bilderflut gefasst, die ungefähr das einfängt, was man in Köln gerade so vegan schlemmen kann.

Brunch im AStA (Bericht)



















Less Talk More Cake im Blänke (Bericht)




















Suppen bei Mimi Kaminsky (Bericht)



















Cheesecake Brownie bei Signor Verde (Bericht)



















Frühstück im ecco (Homepage, Bericht folgt noch)



















Buffet im ecco (Homepage, Bericht folgt noch)

Beste Mousse au Chocolate von Welt!

Samstag, 22. Oktober 2011

Lieblingsherbstgericht

Ich bin keine große Künstlerin in der Küche und ich bereite wirklich immer nur ziemlich einfache Gerichte zu, aber dieses hier war wirklich sehr, sehr lecker und deswegen will ich es mit euch teilen.
Statt Brokkoli kann man wohl besser Rosenkohl oder Grünkohl nehmen, das wäre noch herbstlicher, aber der Brokkoli musste nunmal weg. Ich habe Maronen in verschiedenen Gewürzen (Paprika, Chili, Ras el Hannout) und einem Stich Alsan in der Pfanne geröstet. Etwas später habe ich gekochte Gnocchis dazugegeben und zu allerletzt gedünsteten Brokkoli. Außerdem habe ich dann noch ein paar Pinienkerne über den Teller gestreut. Einfach und lecker!


Freitag, 21. Oktober 2011

(Neue) Literatur: Veganismus, Tierrechte, Ernährung


Seit knapp einem Jahre befasse ich mich nun mit Themen Vegetarismus, Veganismus, Tierrechte, Öko-Ethik und so weiter. In der Zeit ist das ein oder andere Buch zum Thema in mein Bücherregal gewandert, die meisten davon habe ich auch gelesen, ein paar wiederum nicht. Was jedoch viel größer ist, als mein veganer Buchstapel zu Hause ist meine virtuelle Wunschliste. Neben Klassikern wie Singer und Kaplan hat sich in den letzten Monaten so einige Neuerscheinungen und bald erscheinende Titel angesammelt, von denen ich vermute, sie sobald nicht alle lesen werden zu können Ausgenommen die wundervollen neuen Kochbücher, aber auch da werde ich es zumindest nicht schaffen, alles daraus zu kochen. Ich stelle euch mal meine Liste hier zusammen, übernehme jedoch keine Gewähr für den Inhalt der Bücher. Aber ich bemühe mich darum, die gelesenen Bücher, ob aktuell oder nicht, zu rezensieren.

Klickt einfach aufs Bild, der führt euch in den Shop von buecher.de und dort gibt es weiterführende Rezensionen etc.



Ethik/Politik:

Green is the new red von Will Potter, ca. 13 €
Über so genannten Öko- oder Tierrechtsterrorismus und wie Politiker damit umgehen.










Wir haben es satt! von Iris Radisch und Eberhard Rathgeb, ca. 20€
Warum Tiere keine Lebensmittel sind, Plädoyer für Mitgefühl, Vernunft und Fleisch-Boykott















Human-Animal Studies, herausgegeben vom Chimaira Arbeitskreis für Human-Animal Studies, ca. 25 €
Gesellschaftliche Kultur von Mensch-Tier-Verhältnissen













Why we love Dogs, eat pigs and wear cows von Melanie Joy, ca. 13 €
Ideologies des Fleischessers als Karnismus, und andere Glaubenssysteme, die hinter unseren gesellschaftlichen Konventionen bezüglich des Umgangs mit Tieren stecken










Gesundheit/Ernährung:

Die Ernährungslüge von Hans-Ulrich Grimm, ca. 10 €
Kritische Auseinandersetzung mit der Lebensmittelindustrie














Peace Food von Rüdiger Dahlke, ca. 20€
Warum Milch und Fleisch ungesund sind. Mit etwas esoterischem Kapitel über die Kraft der Sonne, mit Rezepten

















Koch- und Backbücher:

vegan kochen für alle von Björn Moschinski, ca 18€






Vegan for Fun von Attila Hildmann, ca. 25€















vegan kochen: einfach, gesund und laktosefrei von Kristina Unterweger, ca. 6€

















24 Rezepte zur kulinarischen Weltverbesserung von Wam Kat, ca. 25€
Rezepte für VoKüs, Demonstrationen und großen Gruppen















Vegan Guerilla, Die Revolution beginnt in der Küche von Sarah Kaufmann, ca. 18€
Das Buch zum Blog Vegan Guerilla!








Vegan Pie in the Sky von Isa Chandra Moskowitz und Terry Hope Romero, ca. 13€












Ergänzungen jeder Art sind sehr willkommen!

Dienstag, 11. Oktober 2011

Köln is[s]t vegan!



















Einige von euch kennen bestimmt Hamburg is[s]t vegan oder Berlin is[s]t vegan. Vor ein paar Wochen schrieb ich Hanna an, die das Hamburg-Blog betreibt, ob sie Interesse daran hätte, dass Köln auch einsteigt. Ich habe Lust Resaturantkritiken etc. zu schreiben, fand aber, das passt einfach nicht mehr so gut hier auf mein Blog. Zufälligerweise war genau in dieser Woche ihr Freund nach Köln gezogen, der ebenfalls geplant hatte, das Projekt auf Köln zu erweitern. Wir haben uns getroffen, gut verstanden und beschlossen, das zusammen im Team zu machen. Nach einiger Herumprogrammiererei sind wir jetzt zwar immer noch nicht fertig und zufrieden mit dem Layout, aber es hat sich schon so viel Material gesammelt, dass wir einfach ungeduldig wurden und so langsam beginnen, trotz des unfertigen Designs  schon inhaltlich weiter zu machen.
So ging gestern das erste Posting online! Hanna und Milano waren im Trash Chic und haben Salat und Gyros gegessen. Das Trash liegt in der Nähe des AZ in Köln und das merkt man auch beim Ambiente, den anderen Gästen usw. In Köln war es meine erste Anlaufstelle für vegane Verpflegung. Es gibt vegetarisches und veganes Fast Food, aber auch Salate und Lasagnen, sogar mit veganem Käse.
Weiter gehen wird es mit Postings über andere Essensmöglichkeiten für Veganer, aber auch immer mal wieder über Demos, Voküs und andere verwandte Themen in und um Köln. Und ganz nebenbei sind wir auch vermutlich bald zu dritt...



Außerdem möchte ich euch an anderes Blog einer Neu-Veganerin empfehlen: Laura ist eine Freundin und langjährige Vegetarierin, die seit ein paar Jahren in Dänemark lebt, dort studiert und nun den Schritt zum Veganismus wagt. Zur Zeit schreiben wir ein bisschen hin und her und ich freue mich richtig, weil sie mich ein bisschen an mich selbst erinnert (ohje, wie kitschig^^), als ich vor ziemlich genau einem Jahr Vegetarierin und kurz darauf Veganerin wurde. In Dänemark scheint das noch alles nicht so einfach zu sein, aber zum Glück gibt es ja das Internet!

Dienstag, 20. September 2011

Essens-Tipp: Blänke in Köln

Das Essen ist schon ein paar Wochen her (es war warm und man konnte draußen sitzen!) und die Fotos sind schon ewig auf meinem Computer. Meine Anfrage über den Kuchen ist schon seit Tagen beantwortet. So langsam wird es Zeit, euch das Blänke vorzustellen! 

Erfahren habe ich davon durch Zombiekatze. Gemeinsam mit Frau Springsfield und einer Freundin von ihr haben wir uns dort zum Abendbuffet getroffen. Das Blänke hat erst seit Anfang August geöffnet, die Karte ist vegetarisch/vegan, jeden Mittwoch gibt es ein veganes Abendbuffet für den überaus günstigen Preis von 6€.

Als wir dort waren, gab es auf dem erst mal klein erscheinenden Buffet dann allerlei verschiedenes: Melonensalat (interessant!), Couscous-Bohnensalat, Rosmarinkartoffeln, Ofentomaten, Tofu-Gemüsespieße, gefüllte Champignons, Brot und verschiedene Dips (Tomate, Kräuterbutter, Joghurt-Minz und mein Liebling: Aioli, die war sooooo gut!). Außerdem eine Suppe und Pflaumenkuchen. Letzterer war leider etwas trocken, aber das und, dass das Blänke leider alles andere als direkt vor meiner Haustür liegt, war dann auch der einziger Kritikpunkt.
Was wiederum positiv ist: Auf der Homepage wird betont, dass bevorzugt mit regionalen und saisonalen Produkten gearbeitet wird und man sowohl beim Essen, als auch bei den Getränken auf fairen Handel achtet. Was ich außerdem mag, ist die Aufteilung der Räumlichkeiten. Einen Biergarten, Innenraum, Terrassen und eine Galerie. Irgendwie gemütlich und dennoch entzerrt, wenn ihr versteht was ich meine. Das Personal war auf angenehm natürliche Art freundlich und witzig.

Direkt neben dem Mülheimer Kulturbunker gelegen ist das Ambiente des Blänke sehr schön und hat selbst ein eigenes kleines Kulturprogramm in Form von Konzerten, Lesungen und Kleinkunst zu bieten. Und um meine eigene e-Mail-Frage zu beantworten: Ja, es gibt auch immer veganen Kuchen!

Alles in allem war das ein schöner Abend in guter Atmosphäre, mit leckerem Essen und netten Menschen.

Kontakt:
Homepage
facebook














Sonntag, 11. September 2011

Nahrungsmittelspekulation - Oder: "Wie macht man mit Hunger Geld?

Eines meiner größten Probleme ist glaube ich, dass ich ständig versuche richtige (Kauf)-Entscheidungen zu treffen, mich aber mit Wirtschaft leider gar nicht auskenne und sie auch gähnend langweilig finde. Das ist insofern ein Problem, als dass die Wirtschaft eine viel zu große Macht hat, überall ihre Finger im Spiel hat und letztlich so gut wie immer wirtschaftliche Aspekte in den Gründen für bestimmte Handlungen von Firmen, Banken, Einzelpersonen etc. zu finden sind. Also sollte sich ein kritischer Bürger auch gut mit ökonomischen Vorgehensweisen, Praktiken, Zielen und Verflechtungen auskennen, um wirklich aufgeklärt handeln zu können. Für mich ist das eine große Baustelle, aber thank God for Internet (oder wer hat das nochmal erfunden?!).

In einem Beitrag über Adbusting auf Konsumpf habe ich das ebenfalls sehr, sehr lesenswerte Blog Bleib passiv gefunden und dort bin ich wiederum auf ein YouTube-Video von weed (World Economy, Ecology & Developement) gestoßen, welches Laien wir mir sehr einfach und gut verständlich erklärt wie Hungerkatastrophen entstehen können, was die Börse damit zu tun hat, was Hedger sind, wer am Hunger verdient und so weiter.
(Um mein peinliches Outing etwas weniger schlimm zu machen: ein paar Dinge wusste ich tatsächlich auch schon vorher ;) )



Donnerstag, 8. September 2011

Köln Pelzfrei

Quelle
Q





































Diesen Samstag, den 10.09.2011 findet zum zehnten Mal die Demo gegen Pelz und Tierausbeutung in Köln am Neumarkt statt. Im Zentrum steht der gewaltfreie aber kreative Protest gegen Pelz vor den entsprechenden Geschäften, aber auch Aufklärung über die Herstellung von solchen ausbeuterischen "Materialien". Teil des Umzuges sind außerdem zum Thema passende Aktionen verschiedenster Form und dazu gibt es Infostände von den verschiedensten Tierrechtsgruppen. Lokale Tierheime und Schülergruppen sind hier ebenso vertreten wie Sea Shepherd (vielleicht bekomme ich dann ja endlich "mein" T-Shirt?!), sowie Essensstände und Kölner Pioniere wie Signor Verde & Goldene Zeiten, aber eben auch größere Organisationen wie VeBu, vgd und natürlich die Tierrechtsinitiative Köln und noch einige mehr.
Später gibt es eine Afterparty im AZ, Schlafmöglichkeiten vorhanden.

Köln Pelzfrei auf Facebook

Dienstag, 6. September 2011

Taste The Waste

Seit Wochen warte ich darauf, Donnerstag kommt "Taste the Waste" endlich in die Kinos.
Eindrucksvoll wird hier geschildert, an welchen Stellen in der Lebensmittelproduktion und im Vertrieb völlig intakte Lebensmittel auf dem Müll landen. Insgesamt ist das dann so viel, das mit dem europäischen Lebensmittel-Müll von einem Jahr, zwei Jahre lang alle Hungernden dieser Welt ernährt werden könnten.
Darf und sollte nachdenklich machen und nicht nur die Verbraucher zum Umdenken zu bewegen.

Montag, 5. September 2011

Köln wird immer veganer!

Ich muss mich hier mal ganz kurz und knapp freuen! Was sich in der letzten Zeit hier in Köln tut, ist einfach toll! Nachdem ja letztes Jahr die Kölner Uni Mensa ein veganes Gericht pro Tag in ihr Angebot aufgenommen hat, ziehen nun die anderen Mensen, z.B. die Robert-Koch Mensa nach. Leider nicht an fünf, sondern nur an zwei Tagen die Woche, aber immerhin, die Nachfrage ist da! Es wird aber noch besser. 
Vor kurzem habe ich euch vom ecco erzählt, gestern teilte mir die Besitzerin mit, dass die veganen Gerichte bleiben und die Karte sogar weiter ausgebaut wird, unter anderem mit zwei (nicht nur eins, nein zwei!!!) festen veganen Frühstücken! 
Die nächste Neuigkeit bezieht sich ebenfalls auf "die wichtigste Mahlzeit des Tages": Das Well Being bietet ab dem 17.09. jeden Samstag ein veganes Frühstücksbuffet (unter Anderem mit Waffeln, Kuchen, Eis usw.) für 9,90€ an. Ich finde das wunderbar, denn die letzten Monate haben gezeigt, dass veganes Mittag- oder Abendessen ja beinahe überall irgendwie zu bekommen ist, wohingegen beim Frühstücken meist nicht mehr übrig bleibt als ein Brötchen mit Marmelade und etwas Obst. Ich gebe zu Brunch-Verabredungen etc. deswegen auch oft ge- und vermieden zu haben. 
Weiter gehts beim Signor Verde. Sein eigener Laden ist eigentlich nur von Mittwochs bis Samstags geöffnet (sehr schade für mich, da kann ich nämlich immer am schlechtesten), aber es läuft so gut, dass Sonntags ab sofort regelmäßig eine nahegelegene Pizzeria besetzt wird und es den ganzen lieben Tag vegane Pizza gibt.
Einen geldbeutelfreundlichen und auch geschmacklich absolut empfehlenswerten Abendschmaus gibt es seit Kurzem im gerade erst eröffneten Blänke. Für nur 6€ kann man sich am Abendbuffet, immer Mittwochs, mit verschiedenen Salaten, Dips, Gemüsespießen, Ofen-Kartoffeln, Suppe, einer Sorte Kuchen und so weiter und so fort den Bauch vollschlagen. Zombiekatze, Frau Springsfield, eine Freundin von ihr und ich haben es bereits getestet und für gut befunden! (Bericht folgt, ich warte noch auf eine Mail.) Ansonsten ist die Karte vegetarisch-vegan.
Passend dazu ist auch ein Artikel, der am Samstag im Magazin des Kölner Stadtanzeiger erschienen ist. Es werden vegetarische/vegane Restaurants/Cafés in Köln bewertet, knapp, aber positiv.
Übrigens versuche ich gerade die veganen Angebote in Köln auf veganguide zu aktualisieren. Aber hier tut sich so viel, so schnell, ich komme kaum hinterher. (Worüber ich mich im Leben nicht beklagen würden!)

Soso, und jetzt versuche ich mit der neuen Ausgabe von Kochen ohne Knochen noch etwas Sonne zu tanken.

Mittwoch, 31. August 2011

Essens-Tipp in Köln: ecco


Vor ein paar Tagen hat mir ein Freund erzählt, dass das ecco in der kölner Südstadt eine Karte extra für Veganer hat. Ich hatte tatsächlich bis dato noch nie vom ecco gehört, denn obwohl ich selbst in der Südstadt arbeite, bin ich sonst sehr selten dort unterwegs. Irgendwie passiert mir das auch gerade öfter. Ich dachte immer in Köln gibt es gar nicht so viel, aber Zombiekatze hat mir vom Blänke erzählt und seitdem entdecke ich das Kölner Veganleben ganz neu! 
Zu Hause angekommen habe ich mal ein bisschen recherchiert - und siehe da: es stimmt! Einen Tag später haben meine Mitbewohnerin und ich uns dort zum Mitagessen getroffen. Der Laden ist mir direkt positiv aufgefallen, draußen eine hübsche Terrasse und im Zentrum des Innenraums eine große und schön gestaltete Theke. Die Wände sind mit ziemlich kritisch und feministisch wirkenden Bildern geschmückt, die teils Collage, teils Gemälde sind.

Auf den Tischen lag neben der "normalen" Speise- und Getränkekarte eine separate. Auf der Frontseite stehen ein paar Vorteile der veganen Ernährung aufgelistet. Auch das ist mir sofort positiv aufgefallen. Genau wie die Diversität der angebotetenen veganen Gerichte. Mit sechs Gerichten an der Zahl ist wirklich für jeden Geschmack etwas dabei, inklusive einem Dessert. Zum Beispiel gibt es Grünkern Bolognse, ein deftiges Seitansteak oder einen fast ausschließlich rohköstlichen Teller (wenn man den Räuchertofu wegließe). Meine Mitbewohnerin und ich haben uns fest entschlossen uns nach dem Hauptgereicht auch noch die Creme Brûlée zu teilen (mit Lavendel, wie lecker klingt das denn?!), aber wir haben es einfach nicht mehr geschafft. Auf der linken Seite der Karte stehen ein paar Lebensmittel wie Grünkern, Quinoa usw. erklärt. Das finde ich immer angenehm, da ich schon in so manchen Restaurants mit den Zutaten etwas überfordert gewesen bin.
Nach dem leckeren Essen wurden wir gefragt ob alles okay sei, der Kellner hat uns dann erklärt, dass die Karte ganz neu sei und sie sich noch in der Testphase befänden und sie sich wirklich freuen, wenn von Veganern, Vegetariern und allen anderen ehrliches Feedback bekommt, weil das für den Koch noch so ungewohnt sei.

Überhaupt fand ich den Service auch sehr angenehm locker und aufmerksam. Ich hatte mich für das Tofusteak entschieden, nur war leider ein Teil der Beilagen nicht mehr da. So etwas macht mir ja persönlich nie etwas aus, wenn Bescheid gesagt wird, irgendetwas anderes wird sich da schon finden. Und so war es dann auch, statt Quinoa und Linsen bekam ich Vollkornreis und Dinkel, hat super geschmeckt!

Vorab hatte ich übrigens gefragt, ob man dort auch vegan frühstücken könne. Ich finde ja, Abend- oder Mittagessen ist überall irgendwie in vegan zu finden, aber frühstücken finde ich außerhalb sehr schwierig. Meist bleibt nur Brot, Marmelade und im besten Fall etwas Erdnussbutter oder Obst. Aber die Besitzerin versicherte mir, dass auch für Vegetarier und Veganer zum Frühstück oder sonntäglichen Brunch genug vorhanden sei (Käsealternativen, Aufstriche etc.), nur müsse man vorher bescheid sagen.

Fazit also: Leckeres Essen, durch und durch sympathisch! Wer damit klar kommt, dass auch Fleisch, Fisch und vegetarisches auf der Karte steht, der sollte hier die Nachfrage ankurbeln gehen! Außerdem plädiere ich für eine Aufnahme in den Veganguide.de!





















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