Also das hier ist vegan und feministisch. Weil sonst alles scheiße ist.

Dienstag, 17. Januar 2012

DAS ist Protest

Peta kann sich die Nackedeis von mir auch sonst wohin stecken. Wie man richtig und ernsthaft auf die Sache aufmerksam macht, zeigen Organisationen wie EligeVeganismo und Igualdad Animal. Ich weiß zwar nicht, woher die die toten Tiere haben, aber mir liegt das Video gerade wie ein Stein im Magen. Und ich kann mir vorstellen, dass die Wirkung ganz anders ist, als ein nackter eingeschweister Mensch mit Kunstblut oder jedes Playmates-Plakat mit niedlichen Kücken oder was weiß ich.




gefunden bei veganistan.de

Kommentare:

  1. Ich fand nackte, eingeschweisste Menschen in Kunstblut schon immer albern. Da bleiben die Leute doch nur stehen, weil es ein nackter Mensch ist und nicht aus Interesse an der Sache an sich. Ekel kommt da nicht auf. Aufklärung heisst für mich auch aufrütteln und das geht bei den meisten nur auf die harte Tour.

    LG,
    Monster

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  2. Uff.
    Ich hatte nicht nur einen Kloß im Hals sondern auch Tränen in den Augen.

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  3. Wen sowas kalt lässt, der hat kein Herz. Ich geh mir erstmal ein Taschentuch holen *schnief*.

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  4. Hallo Dani,

    das sind wirklich starke Bilder!

    Ich verstehe bloß nicht, warum du eine gelungene Aktion wie diese zum Anlass nehmen muss, auf anderen Ansätzen wie z.B. der Arbeit von Peta rumzuhacken. Beides dient doch dem gleichen Ziel... und die Menschen sind verschieden: was bei dem einen funktioniert, versagt beim anderen die Wirkung - und umgekehrt. Die einen sind empfänglich für krasse Aktionen, die anderen für Nackedeis auf Plakaten, wieder andere für Beiträge von Bloggern wie dir oder für die Satire von Hagen Rether. Es gibt nicht den einen richtigen Weg zu mehr Tierrechten in der Gesellschaft, sondern viele mögliche, die sich im idealfall ergänzen sollten!

    Ich habe gestern das Buch "Wie ich verlernte Tiere zu essen" von Marsili Cronberg fertiggelesen. Hängengeblieben ist vor allem ein Kapitel, in dem er die Kleinkriege beklagt, die alle möglichen Tierrechtlerfraktionen untereinander austragen. Ich bin da absolut seiner Meinung: Wir verschwenden so nur unsere Energie und schwächen uns selbst. Das ist kontraproduktiv, um es mal vorsichtig auszudrücken.

    Viele Grüße
    Daniel

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    1. Daniel, grundsätzlich finde ich es natürlich gut, wenn sich jemand für Tierrechte einsetzt. Das heißt aber nicht, dass ich die Art und Weise immer gutfinden muss. Peta ist absolut sexistisch und sie rechtfertigen das damit, dass es funktioniert. Das ist nicht ok, denn wir sehen an vielen anderen Kampagnen und Lobbys, dass es auch anders gehen kann. Man kann nicht für die Rechte von einer Gruppe kämpfen, wenn man es auf Kosten von anderen tut. Das den einen anderen Sachen besser gefallen als den anderen, dass der eine für Satire, der andere für schockierende Bilder empfänglicher ist, das ist vollkommen in Ordnung und ich finde, dass es besser ist, je vielfältiger die Ansätze der verschiedneen Organisationen sind. Mein fettes Aber geht allerdings in die Richtung, dass bestimmte Grundprinzipien doch eingehalten werden sollten und dazu zählt meiner Meinung nach unter Anderem das Weglassen von billigen Sexismusspielregeln, die einfach nicht notwendig sind.
      Ich verstehe, was du mit den Kleinkriegen meinst. Das nervt mich auch, deswegen halte ich mich aus den meisten solcher Sachen raus. Aber Kritik üben und sich zu distanzieren heißt nicht gleich, dass ich einen Krieg anfange. Wer beinahe ausschließlich mit nackter Haut und nicht ernstzunehmenden Promis wirbt und wer versucht Menschen zu Vegetariern zu machen, indem man ihnen sagt, sie hätten dann besseren Sex, der muss sich solche Kritik auch gefallen lassen. Besonders diese "Kein Fleisch macht sexy"-Kampagnen kann ich einfach nicht ernst nehmen und das geht auch nicht nur mir so. Ich will vernünftige Aufklärung und keine sexistische Polemik. Das sollte meiner Meinung nach auch nicht zu viel verlangt sein.

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    2. Auf die Gefahr hin dass ich mich hier zur persona non grata mache: Ich finde Peta gut.

      Die Organisation spricht mit ihren "Nackte-Haut-Kampagnen" eine ganz bestimmte (und ziemlich große) Zielgruppe an, nämlich die eher unterdurchschnittlich intelligenten Konsumenten der westlichen Mainstream-Massenkultur. Diese Zielgruppe erreicht man nicht mit intellektuellen Gesprächsabenden und Themenschwerpunkten auf Arte. Mit nackter Haut hingegen schon. Das ist ein Pragmatismus, mit dem ich gut leben kann, und ich glaube, auch die Frauen können damit gut leben (hier bist du anderer Meinung, aber ich möchte ehrlich gesagt keine Diskussion zum Thema Sexismus anfangen).

      Dass du diese Kampagnen nicht ernst nehmen kannst ist jedenfalls nicht verwunderlich - denn sie richten sich nicht an Menschen wie dich.

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    3. Daniel, deinen Kommentar finde ich total klasse. Genauso ist es nämlich, jeder springt auf was anderes an und die Vielfalt in den Aktionen ist gut! Die Aktivisten bei Peta machen das auch alle freiwillig und ohne dafür bezahlt zu werden. Alles für einen guten Zweck und da sollte man nicht noch nörgeln ;-)

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    4. Um zur persona non grata zu werden muss man hier schon andere Sachen machen ;) Immerhin können wir in einem anständigen Ton miteinander reden, auch wenn wir inhaltlich nicht einer Meinung sind.

      Und übrigens, in einer Diskussion über Sexismus befinden wir uns schon längst und das ist auch unausweichlich, wenn man kritisch über peta reden will. Ich finde peta auch nicht grundsätzlich schlecht, aber mit vielem bin ich definitv nicht einverstanden.
      Was mich stört ist deine Zielgruppenaufteilung. Denn auch Menschen/Konsumenten mit unterdurchschnittlichem Bildungsniveau sind für intelligentere und tiefgehendere Kampagnen offen. Die oben Gezeigte zum Beispiel verlangt dem Passanten weder intellektuell noch empathisch besonders viel ab. Einer bestimmten Gruppe von Menschen zu unterstellen, sie wären in erster Linie mit plumpen Sprüchen und nackter Haut zu locken finde ich erstens ungerecht und entspricht auch nicht meiner Wahnehmung und zweitens: nur weil etwas funktioniert muss man es noch lange nicht tun. Ich bin mir ziemlich sicher, dass das nicht der einzige Weg ist. Klar, Peta hat diese Spielregeln nicht erfunden, aber sie setzen sie fleißig fort. Und genau so wie ich will, dass Menschen aufhören tierische Produkte zu konsumieren, so möchte ich auch ein anderes Frauenbild in unserer Gesellschaft haben, nämlich eins, dass sich nicht beinahe ausschließlich auf Sex bezieht. Und ja, vielleicht richten sich solche Kampagnen nicht "Meschen wie mich", aber das heißt, dass die Menschen, an die sich das richtet ganz einfach für dumm verkauft werden und erwarte von einer Organisation schon, dass die die Menschen für voll nimmt und ehrlich bleibt.

      Zwischen Sexismus und tiefgründigen, intelektuellen Reportagen oder Diskussionsrunden liegen auch Welten, das sind doch nicht die einzigen beiden Möglichkeiten. Warum halten wir uns nicht an die einfachen, schlichten, unmissverständlichen Dinge?

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    5. P.S. ich finde peta2 zum Beispiel echt gut. Die sprechen zwar eher Jugendliche an, aber mit ganz anderen methoden die ich wirklich gut finde.

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    6. @Homeveganer,
      klar machen die das freiwillig, statt Geld bekommen die eben Publicity ;)
      Mir tun auch nicht in dem Sinne die einzelnen Frauen leid, die da mitmachen, mir geht es um das Frauenbild was immer weiter perpetuiert wird. Peta benutzt und stellt die Frau nämlich auch als Ware dar, was höchst kritikwürdig ist.
      Und natürlich springt jeder auf etwas anderes an - aber nicht alles davon ist in Ordnung. Ich möchte eine Bewegung für ganzheitliche Gerechtigkeit.

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    7. "Um zur persona non grata zu werden muss man hier schon andere Sachen machen ;)" Danke, jetzt bin ich erleichtert :-)

      Ich gebe dir Recht, das Schubladendenken ist mit mir durchgegangen. Ich bleibe aber dabei, dass es Menschen gibt, die in erster Linie mit plumpen Sprüchen und nackter Haut zu locken sind. Die Einschaltquoten des Trash-TV beweisen es täglich.

      An deinem Argument, dass das aber nicht bedeute, dass man es nicht auch anders mit diesen Menschen versuchen könne, ist allerdings was dran!

      Wovon ich einfach nicht 100%ig überzeugt bin ist, dass die Aktionen von Peta ein negatives, auf das Sexuelle reduziertes Frauenbild fördern. Ich empfinde das nämlich anders - ich bewundere die Frauen, die bei diesen Kampagnen mitmachen. Aber auch hier hängt die Wahrnehmung möglicherweise von der Zielgruppe ab.

      Über das Thema werde ich auf jeden Fall noch etwas nachdenken müssen... ich danke dir für die Anregung :-)

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    8. Ist doch schön :)

      Ich glaube, man sieht einfach viele Dinge anders, wenn man ein mal angefangen hat sich mit Sexismus und dessen Medienwirksamkeit zu beschäftigen.

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    9. ich bin kein peta-anhänger, aber den begriff "sexismus" finde ich hier fehl am platz.

      gruß,
      m.

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    10. ich finde ihn angebracht ;)

      ich geh mal davon aus, dass du die diskussion gelesen hast und vielleicht hast du dich ja sogar mit dem material auseinandergesetzt, welches goiken weiter unten vermerkt hast. insofern finde ich meinungsäußerungen wie deine hier viel mehr fehl am platz, da du kein einziges argument bringst.

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  5. "Ich habe gestern das Buch "Wie ich verlernte Tiere zu essen" von Marsili Cronberg fertiggelesen. Hängengeblieben ist vor allem ein Kapitel, in dem er die Kleinkriege beklagt, die alle möglichen Tierrechtlerfraktionen untereinander austragen. Ich bin da absolut seiner Meinung: Wir verschwenden so nur unsere Energie und schwächen uns selbst. Das ist kontraproduktiv, um es mal vorsichtig auszudrücken."

    Genau der Punkt ist bei mir auch hängen geblieben, als ich das Buch fertig gelesen hatte. Verdammt recht hat er.

    "Das heißt aber nicht, dass ich die Art und Weise immer gutfinden muss. Peta ist absolut sexistisch und sie rechtfertigen das damit, dass es funktioniert. Das ist nicht ok, denn wir sehen an vielen anderen Kampagnen und Lobbys, dass es auch anders gehen kann. Man kann nicht für die Rechte von einer Gruppe kämpfen, wenn man es auf Kosten von anderen tut. [...] Mein fettes Aber geht allerdings in die Richtung, dass bestimmte Grundprinzipien doch eingehalten werden sollten und dazu zählt meiner Meinung nach unter Anderem das Weglassen von billigen Sexismusspielregeln, die einfach nicht notwendig sind."

    Genau das stört mich auch bei Peta. Thumbs up...gut formuliert Dani. ^^

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  6. Ich habe dazu auch schon ein Bild in meinem Tumblr gesehen und darunter stand, dass die Tiere teils aus den Abfällen von Versuchslaboren und Nutztierbetrieben sind.

    Zu PETA - wen schon der Sexismus nicht abschreckt, sollte doch zumindest etwas gegen ihre Euthanasie-Politik haben. Wenn Tiere, die von PETA befreit oder gerettet wurden, nicht vermittelt werden, werden sie eingeschläfert. Und das ist eine beträchtliche Anzahl an Tieren. Ein Verein mit solchen finanziellen Mitteln (wie PETA sie sicherlich hat) sollte doch dafür sorgen, dass diese Tiere am Leben gehalten werden, dass sie tatsächlich ein besseres LEBEN erhalten. Weshalb retten, wenn sie dann sowieso getötet werden? Ein weiterer Beweis dafür, dass es hier nur um Profit und Publicity geht.

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    1. @sharon: das ist reine spekulation. Tatsächlich können wir als Außenstehende gar nicht einschätzen, wieviel Kohle PETA so hat, wie es genutzt wird und welche Gründe es nötig machen, Tiere dann doch einzuschläfern. Geld ist bestimmt nicht der Grund dafür und gern tun sie das sicher auch nicht. Hier hat PETA dazu übrigens Stellung bezogen http://www.peta.de/petakillsanimals

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    2. Mh, ich hab mal gelesen, dass das nur in den USA so ist und Deutschland angeblich nichts damit zu tun hat... Aber viel mehr weiß ich zu dem Thema leider auch nicht.

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    3. *Zum Töten in PeTA’s Tierheimen: [1]

      *Zur theoretischen Inkonsistenz und praktischen Unzulänglichkeit von PeTA’s Ansatz: [2]

      *Zum Sexismus bei PeTA: [3]

      *Zum Rassismus bei PeTA: [4]

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  7. Ach ja… Und wer auf Argumente keinen Bock hat, kann sich die Antwort auf PeTA auch einfach machen ;-)

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    1. Danke für den Lesestoff! Peta ist es vermutlich wert, dass man sich viel mehr damit auseinandersetzt, bisher kritisiere ich einfach nur das was ich sehe und ignoriere den Rest...

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  8. Finde die Protestaktion im Video wirklich sehr berührend. Musste ich direkt weiterschicken. :)
    Besten Gruß!

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  9. Ich musste sehr weinen, weil man immer wieder sehen konnte, wie liebevoll die Leute die Tiere im Arm hielten, obwohl sie tot sind und manche streichelten sie auch.
    DAS ist Nächstenliebe. DAS sollte Menschen endlich die Augen öffnen.

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  10. Achso Nina, Nächstenliebe besteht also darin tote Tiere zu streicheln. Sehr gut, heute wieder was gelernt. Und nebenbei ist das Töten von Tieren vielleicht grausam und verwerflich wenn man die Menschen betrachtet, die davon Profit ziehen. Jedoch sollte man nicht vergessen, dass es immer ein äusseres System gibt, dass das Morden bedingt und nicht verändert wird durch das Tragen und Streicheln von toten Tieren.
    Und ich musste eher lächeln über die Reaktionen, die hier beschrieben werden und wie leicht manche Menschen dann doch zu beeinflussen sind durch ein paar tote Tiere. Entweder macht es bei einem von alleine Klick oder man hat seine Meinungsänderung durch andere bezogen hat nur weil man "mal wieder" tote Tiere gesehen hat. Durchaus interessant das menschliche Verhalten ;)

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  11. Sowas nennt man Empathie. Und wer einfühlsame Menschen auch noch kritisiert, ist ganz, ganz arm dran.

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    1. Danke für den Einsatz :) Aber ich habe mir vorgenommen, solche unbegründeten und hämischen AUssagen wie oben einfach zu ignorieren, ich glaub das ist das ist so am besten.

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  12. Ich war das übrigens, das Monster. ;) Hatte nur vergessen, es drunterzusetzen. Ja, igonieren ist auch am besten, leider bin ich an dem Punkt irgendwie noch nicht *seufz*.

    LG,
    Monster

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  13. Wirklich sehr berührend, das Video. Ich hätte fast losheulen müssen. Sowas ist einfach viel mehr beührend, als irgendwelche "Stars", die sich "für Tiere" ausziehen (oder eher um Aufmerksamkeit zu bekommen...)

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  14. Was ist absolut an dieser Aktion verwerflich finde, ist die Gleichsetztung der Massentierhaltung mit den NS-Konzentrationslagern, die gleich im ersten oder zweiten Satz der Rede angeführt wird.
    Erstens verhöhnt es die Opfer des Nationalsozialismus und ist ahistorisch. Zweitens ist es genau das, was den Antispeziezismus nicht vertretbar macht.

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    1. Hast du die Rede verstanden oder steht die irgendwo übersetzt? Leider verstehe ich weder spanisch nor protugiesisch, deswegen konnte ich das Gesprochene nicht miteinbeziehen. Wäre wirklich schade, dann wäre das Niveau nämlich wieder auf peta-Ebene....

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    2. Konzentrationslager kommen nun nicht explizit vor.

      Der Anlsass der Aktion war halt der „Internationale Tag der Tierrechte“ und die Rede bezieht sich allgemein und vage auf die Menschenrechtserklärung die „im Angesicht des Horrors von WKII” aufgesetzt wurde, „damit dich die Fehler nicht wiederholen.“ Also in gewisser weise schon ein vager Bezug zu den Opfern des Faschismus.

      Es ist natürlich ein heißes Eisen, was sie da anfassen, aber ich finde dieser Bezug gelingt ihnen da ganz gut. Bei deinem Punkt, dass Vergleiche speziesistischer Gewalt mit dem Antisemitismus die Opfer von Letzterem notwendigerweise verhöhnen, bin ich glaub anderer Ansicht.

      Natürlich geht es überhaupt nicht, wenn „Tierrechtler“ wie Kaplan irgendwelchen Naziblättern erklären, wie wichtig der Holocaustvergleich für die Tierrechtsbewegung ist oder wenn Haferbeck und PeTA uns den Holocaust auf den Teller legen.

      Und natürlich muss auch jeder Vergleich den wichtigen historischen Unterschieden Rechnung tragen, die du ansprichst; In erster Linie z.B. dass antisemitische Ideologie auf eine technisierte Vernichtung der Jüdinnen und Juden und Weiterer als solche abzielte, während speziesistische Herrschaft daran überhaupt kein Interesse hat.

      Trotzdem bin ich aber der Ansicht, dass viele Prozesse in einer sehr starken Analogie wirken; Bspw. wie wir Indifferenz und moralische Hierarchisierungen gesellschaftlich produzieren und stabilisieren. Daran, diese Analogien herauszustellen sehe ich nun moralisch nicht unbedingt etwas verwerfliches.

      Bisschen Literatur dazu:
      Charles Patterson, Eternal Treblinka: Our Treatment of Animals and the Holocaust, 1st edn (Lantern Books, 2002).
      Claire Jean Kim, ‘Moral Extensionism or Racist Exploitation? The Use of Holocaust and Slavery Analogies in the Animal Liberation Movement’, New Political Science, 33 (2011), 311-333 .
      David Sztybel, ‘Can the Treatment of Animals Be Compared to the Holocaust?’, Ethics & the Environment, 11 (2006), 97-132 .

      Dann hat mir noch jemand erzählt, dass in David Niberts neuem Buch dazu etwas stehen soll, aber das hab ich mir noch nicht ansehen können.

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    3. Da kann ich mich vielen Punkten anschließen. Technologien und Vorgehensweise sind durchauch vergleichbar, genauso wie das Wegschauen/Ignorien/Akzeptieren der Bevölkerung.
      Es ist eben eine Sache, auf eine ähnliche Systematik und wie du ja auch sagst das Herstellen von Stabilisierung und Legitimierung der Verhältnisse hinzuweisen (und so zu versuchen anderen klarzumachen, was vor sich geht) und eine ganz andere Sache, primitive Parolen und undifferenzierte Vergleiche zu propagieren.

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  15. Ich muss sagen ich hab PETA immer etwas kritisch betrachtet. Zumindest ihre Proteste. Aber das hier. Das ist wundervoll. Ich hab gar nicht gewusst dass es andere Seiten als Peta gibt, aber die beiden sind doch sicher in Spanisch, oder?

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