Also das hier ist vegan und feministisch. Weil sonst alles scheiße ist.

Montag, 26. September 2011

Wie bringe ich alten Menschen vegetarisch/vegane Ernährung nahe?

Ich wende mich jetzt mal mit einer Frage an euch und bitte euch, alle Leute die ihr kennt, die dazu vielleicht etwas wissen könnten zu fragen und diesen Artikel so weit wie möglich an alle und jeden zu verbreiten. 

Meine Oma leidet an Rheuma und es wird immer schlimmer. Ich habe zwar schon einmal vorsichtig mit ihr und meinem Opa darüber gesprochen, dass eine vegetarische oder sogar vegane Ernährung, oder zumindest das starke Reduzieren der tierischen Lebensmittel gesundheitsfördernd sein kann. Aber  geglaubt wurde mir nicht einmal annähernd. 
Ausgangspunkt für diese Erkenntnis ist die sowohl die Übersäuerung des Körpers (z.B. durch Kaffee, und Fleisch, mMn auch durch Milch etc.), als auch die Aufnahme von Entzündungsfaktoren, die ausschließlich (!) in tierischen Lebensmitteln enthalten sind. (Siehe hier) Darüber sind sich die Internetseiten, die ich bisher besucht habe und auch die China Study weitestgehend einig. Empfohlen wir eine vegetarische Kost mit geringem Fischanteil, der die Versorgung mit Omega-3 Fettsäuren sicherstellen soll (was man jedoch, auch laut Internetseiten, ebenfalls mit verschiedenen Pflanzenölen machen kann), sowie eine Umstellung auf weitestgehend fettarme Milchprodukte. (China Study: gar keine Milchprodukte)
Letzte Woche sind meine Großeltern zusammen bei einem Vortrag über Rheuma in einem Krankenhaus gewesen, auf dem ein Arzt sagte, Fleisch weglassen wäre grundsätzlich schon mal gut. O-Ton mein Großvater: "Das kann doch nicht sein, gerade Fleisch ist so wichtig, die Vegetarier werden doch alle mit 45 krank!" (Natürlich nicht zu mir, sondern zu meinem Vater, der ihn prompt fragte, wie viele [kranke] Vegetarier er denn kenne.)  Ich verstehe, warum er das denkt, woher das kommt etc. Aber er ist einfach zu stur um sich mal einzugestehen, dass die Wissenschaft auch neuartige Erkenntnis gewinnen und bisher angenommenes verwerfen kann. Mir geht es auch gar nicht um den ethischen Aspekt - ich will einfach nur, dass meine Oma aufhört immer stärker an Rheuma zu erkranken, damit sie noch ganz lange laufen kann und das ohne Schmerzen! Leider hat mein Sturkopfopa (nicht böse gemeint, ich liebe ihn, aber mir tut es weh das mit an zu sehen) einen sehr großen Einfluss auf meine Oma. Vor allem kann ich auch verstehen, dass man nach all den Jahren aufhört jedem zu glauben, weil alle paar Wochen ein neuer Heini auf der Matte steht, der meint die Lösung parat zu haben.

Natürlich bin ich nicht sicher, dass mit einer überwiegend pflanzlichen Ernährung alles gelöst wird. Ich erwarte keine Wunderheilung. Vielleicht passiert auch gar nichts, aber ich würde mir wünschen, dass sie es zumindest einmal versucht. Und mein Opa könnte mit seinen erhöhten Cholesterin-Werten  davon ganz nebenbei auch noch profitieren... Da ich nicht mehr in ihrer Nähe wohne ist es für mich schwierig mit der China Study unter dem einen, einem Kochbuch unter dem anderen Arm da herein zu marschieren und mit dem Kochen anzufangen. Ich muss zusätzlich andere Wege finden, sie irgendwie davon zu überzeugen, es zumindest zu probieren.


Falls ihr ähnliche Erfahrungen oder einfach so Tipps und Ratschläge habt, würde ich mich wirklich freuen, wenn ihr die mit mir teilen würdet.


EDIT:

Ich danke euch allen!!!! <3

Unser Hausarzt hat meinem Opa wortwörtlich gesagt "Herr G., sie müssen vielleicht verzichten, aber Veganer leben länger. Überlegen Sie sich, was sie wollen."
Ha! Ok, der Teil mit dem Verzicht ist so lala, aber das ist ja seine Perspektive. Plan für jetzt: Wenn ich wieder zu Hause bin, werde ich lecker vegan kochen und wenn die beiden mitarbeiten einen Plan zusammenstellen mit reduziertem Tier-Anteil in der Ernährung. Dazu besorge ich ein passendes Kochbuch. Wenn man seit 50 Jahren auf die selbe Art und Weise kocht, braucht man auch neue Anregungen. Wir dürfen gespannt sein!

Kommentare:

  1. hallo und guten abend,
    das hilft nur indirekt, aber ich finde es einfach sooo nett erzählt:
    http://www.youtube.com/watch?v=5VWi6dXCT7I
    bei 34 minuten und ein paar sekunden geht es los - er berichtet von seinen eltern und der ernährungsumstellung seiner mama.
    leider, oder zum glück, habe ich keine erfahrung was rheuma anbelangt. meine oma hat aber mit einem blähbauch zu kämpfen und ich predige seit ein paar wochen, sie möge doch bitte den milchkomsum einschränken.
    aber es liegt ja eher am salat am abend als an dem halben bis einen liter milch den sie jeden tag vertilgt :(
    alles liebe für deine oma und sonnige grüße aus münchen,
    die claudi

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  2. hm, ich weiß ja nicht wie oft die beiden Fleisch (produkte 9 verzehren ...aber evt. kannst du es ja mal über die Schiene " erst mal reduzieren " versuchen... Manchmal bringt es schon viel wenn der Fleischverzehr auf 1-2 x die Woche ( besser alle 2 Wo 1x) und Verzehr von Milch auf 50% gedrosselt wird ( die meisten Omnis essen ja zu jeder Mahlzeit Milch in irgendeiener Form ). Vieleicht wären das Veränderungeen mit denen ältere Leute erstmal besser klar kommen...
    Zumindest hat eine an Reuhma leidende Freundin mit dieser Formel für sich gute Resultate erzielt ... ( was sie dazugebracht hat inzw . zu 80% vegan zu leben )

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  3. Ich glaube es duerfte sehr schwierig werden das jetzt noch zu veraendern.. vielleicht einfach mehrere verschiedene Menschen/Quellen die dasselbe bestaetigen?

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  4. klingt jetzt hart, aber: du kannst nicht viel machen, und das musst du akzeptieren. jeder mensch entscheidet selbst, was er tut, und wenn er sich an der gesundheit schädigen möchte, dann hat er die freiheit das auch zu machen.
    es ist toll, dass du versuchst, sie zu überzeugen, aber es scheint so, als ob sie ziemlich stur sind.

    ich glaube, was am meisten hilft, ist kompetenz; sprich: halbgötter in weiß. versuch deine großeltern daran zu erinnern, was der arzt sagt, denn der muss es ja wissen. auf dich allein werden sie wohl nicht hören.

    ich kenn das problem; mein opa hat starke herzprobleme, isst aber immer noch ziemlich fettig+tierisch und trinkt täglich alkohol, obwohl er tabletten nimmt, wo ausdrücklich vom alk abgeraten wird. aber was soll man machen, er hört nicht auf einen, und man kanns ihm ja nicht verbieten.

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  5. @ claudi
    ah toll danke für den Link und danke fürs Verlinken! Wenn ich wieder bei ihr bin schaue ich mir das mal mit ihr an, oder ich setze meinen Vater darauf an!

    @ zachia
    das stimmt mich positiv :) Ich denke, mehr als reduzieren wird auch nicht drin sein, aber wenn das bei deiner Freundin schon klappt, bin ich zuversichtilich!

    @ Liz
    Ja, am liebsten wäre mir, wenn ich ihren Hausarzt noch auf "meine" Seite bekäme. Aber mein Opa erzählt ständig immer die selbe Geschichte, dass der Arzt bzw. der vater des aktuellen Arztes über ihre Kinder (= meinen Vater u. Onkel) gesagt hätte, die brauchen sich keine große Sorgen machen, dass sie so wenig äßen, solange sie Milch trinken. Ist nur schon 40 Jahre her ;)

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  6. @ Mausflaus, ja den Gedanken, dass ich das akzeptieren muss, habe ich natürlich auch. Aber das mache ich erst, wenn ich scheitere. Ich denke meine Oma zu überzeugen wäre nicht schwer, aber ich brauche einfach meinen Opa mit im Boot, der das nicht torpediert. Ohne ihn gehts nicht.
    Ich überlege ja auch den Hausarzt der beiden mal zu fragen, wie der dazu steht. Das wären dann im Idealfall schon zwei Ärzte.

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  7. Hallo! Ja, das ist wirklich eine knifflige Situation. Ich denke auch, dass eine starke Reduktion tierischer Produkte (mit entsprechender Steigerung von Grün und Obst natürlich) zwar das gesundheitliche Befinden deiner Großeltern sehr verbessern würde, dass es, so wie ich Rheuma verstehe, das nicht direkt beeinflussen würde. Meine Eltern arbeite(te)n beide in einer Klinik für rheumakranke Kinder, mein Vater wäre als Arzt in Sachen vegane Ernährung aber leider überhaupt keine Hilfe ... Aber meine Mama, die werd ich noch mal ganz konkret fragen, die ist da nämlich schon viel offener geworden. Gebe dann nochmal Bescheid, ja?

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  8. @ Kairos
    Ja, so wie ich das bisher verstehe, lässt sich die Krankheit nicht heilen, jedoch die Schmerzen lindern.
    Toll, das würde mich freuen, wenn du mal fragst!!!!

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  9. Ich finde es toll, dass du deiner Oma helfen willst, natürlich kannst du nichts machen, wenn sie sich partout nicht helfen lassen wollen, aber versuchen würde ich es natürlich auch.

    Ich denke es ist am wichtigsten, dass sie von verschiedenen Seiten immer wieder gesagt bekommen, dass eine Reduzierung der tierischen Produkte gut wäre.

    Studien haben ergeben, dass genau das gleiche Argument, nur eventuell in anderen Worten verpackt, viel überzeugender wirkt, wenn es von mehr Leuten kommt und nicht nur von einer Person. Außerdem spielt der Status der Personen ne große Rolle - ein Arzt wirkt auf die meisten z.B. direkt überzeugender als irgendwer sonst, auch wenn er nicht unbedingt bessere Argumente hat - daher würde ich sagen: Wenn sie es von mehreren Ärzten und vielleicht auch noch von anderen Familienmitgliedern zu hören bekommen, und auch mehrmals, dann macht´s vielleicht ja doch irgendwann Klick - auch wenn das bei alten Menschen wirklich verdammt schwer sein kann.

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  10. Ich habe zwar erst einmal keine Lösung für dein Problem, aber ich kann mir das lebendig vorstellen.. Mein Großvater ist auch einer dieser Sturköpfe, dessen Meinung die Frau bestenfalls zu übernehmen hat.
    Bei den beiden hilft es auch höchstens, wenn mehrere Menschen "unabhängig" voneinander über einen längeren Zeitpunkt sanft auf sie einwirken. Vielleicht würde es helfen, wenn du von deinen Erfahrungen mit veganer (oder erst mal nur vegetarischer) Kost erzählst und der Hinweis auf die Gesundheit von wem anders kommt.. Und den Plan mal mit den beiden Hausärzten zu reden find ich auch alles andere als schlecht, obwohl Ärzte ja auch nicht immer die Weisheit mit Löffeln gegessen haben und Ernährungslehre ja schon kein pflichtfach im Studium ist/war (soweit ich weiß.. Keine Gewähr!).. Aber ein versuch schadet wirklich nicht. :)

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  11. Wichtig wäre sicherlich auch, Alternativen anzubieten. Ich weiß von meiner eigenen Oma, daß sie so eingefahren in ihren (Eß-)gewohnheiten war, daß sie gar nicht auf die Idee gekommen wäre, mal was anderes auszuprobieren. Zu jedem Essen Kartoffen. Nudeln/Reis kannte sie kaum! Also einfach mal beim nächsten Besuch eine leckere Hafermilch mitbringen.

    Ich würde auf jeden Fall auch mal den Hausarzt fragen, wie er es sieht. Bei Visite (das guck ich öfter mal mit meinem Papa zusammen) hatten sie das Thema Rheuma glaub ich auch mal in Zusammenhang mit Ernährung. Natürlich wurde da auch geraten, viel Fisch zu essen, was vollkommen schwachsinnig ist, wie wir wissen (wer braucht schon Quecksilber und Schweröl?), aber der Rest war ganz ok.

    Ah, siehste, eine nichtgenanntseinwollende Suchmaschine hat schon geholfen:
    http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/visite/medizin/infektion_immunsystem/rheuma123.html

    Ich könnte mir vorstellen, daß die Ratschläge aus so einer Sendung, in der ja auch Ärzte zum Thema befragt werden, Deine Argumentation zusätzlich stärken würde. Einen Versuch ist es bestimmt wert. Wünsche Dir viel Erfolg und Deiner Oma alles Gute!

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  12. Das nimmt dich ja ordentlich mit. Und glaube mir: Mich auch!
    Ich bin zwar näher dran, aber immer noch ihr "Kind". Die Beiden haben ca. 70 Jahre eingeimpft bekommen, dass Fleisch und tierische Produkte gut, wichtig und hochwertig sind.
    Vergiss nicht, dass sie einer Generation entstammen, die noch weiß, was echter Hunger ist. Der "gute Sonntagsbraten" war in der Tat etwas sehr seltenes und besonderes. Diese Zeit hat sie (und viele andere Menschen ihrer Generation) aufgrund der Schwere massiv geprägt. DAS scheint mir das größte Hindernis. :-(
    Ich kann versuchen, mal mit Omas Hausarzt zu reden. Im schlechtesten Fall lehnt er das Gespräch mit dem Hinweis auf die Schweigepflicht ab.
    Ich kann leider auch nicht jeden Tag rüber gehen und für die beiden kochen. Aber ich kann sie ja mal an einem Sonntag zum Essen einladen.
    Schwierige Situation...
    Paps

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  13. Hey, ich kann das voll verstehen. Meine Oma ist voll stolz das sie fast gar kein Fleisch mehr isst, das erzählt sie auch jedem ders hören will (und jeden ders nicht möchte). Ich weiß gar nicht warum meine Oma aufgehört hat mit dem Fleischkonsum, aber sie isst auch nie Käse und Milch gibts nur in Kaffee. Dadurch das Sie kaum noch Fleisch isst muss sie keine Zuckertabletten mehr nehmen und ist mit 90 wohl auf und lebt alleine.
    Klar kommen dein Großeltern aus einer anderen Generation, aber ich würde ihnen Raten es erstmal zu probieren weniger Fleisch zu essen. Insbesondere dem der die Küchenherrschaft bei den beiden hat (ich denke mal deine Oma?)
    Ich würde sie immer wieder mal drauf ansprechen, und wenn sie es vielleicht von mehreren Seiten hören fangen sie auch an ein bisschen drüber nachzudenken und sich zu ändern.
    Vielleicht kannst du sie ja mit Geschichten von anderen Oma's und Opa's inspirieren?
    Liebe Grüße
    Jess

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  14. Mein Opa (Metzger) ist mit Ende 70 an Bauchspeicheldrüsenkrebs krepiert, meine Oma ist zwar über 90 geworden, aber war die letzten 10 Jahre dement und ihre vier Kinder haben sich um sie gekümmert.

    Meine Mutter ist jetzt 78 und sagt, sie sei zu alt, um sich jetzt noch umzugewöhnen. Nun ja, ich bin Einzelkind, wenn sie dement wird, landet sie im Heim. Das habe ich ihr sogar gesagt, es nutzt nix. Allerdings sehen wir uns nur selten, steter Tropfen ist deshalb nicht möglich.

    Erfahrungsberichte sind sicher eine gute Sache ... und mir gefällt auch der Probegedanke, nach dem Motto: versucht es mal einen Monat. Zurück kann man immer wieder. Und ich stimme Mira zu, immer wieder leckere Sachen mitbringen.

    Oh, und Paps ... wäre gut, wenn der Sonntagsbraten was seltenes und besonderes geblieben wäre, da ginge es uns allen besser.

    Grüße
    Ute

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  15. Also abgesehen von vielen Argumenten von vielen Seiten (und Zeit dazwischen) vllt auch zufällig eingeschaltete Gesundheitsfilme über Essen, wenn sie zu besuch kommen… herumliegende Broschüren, Zeitungsberichte von Vegetarismus offen herumliegen lassen
    zusätlich noch erwähnen wer aller im hohen Alter vegetarisch wurde (Albert Einstein, ist der einzige den ich (nicht persönlich) kenn)

    Alternativen anbieten
    Wenns nur um die Gesundheit geht was vom österreichischen Gesundheitsministerium für über 65 jährige:
    http://www.bmg.gv.at/home/Schwerpunkte/Ernaehrung/Rezepte_Broschueren_Berichte/Broschuere_Richtige_Ernaehrung_ab_dem_65_Lebensjahr_leicht_gemacht_
    jetzt nicht komplett vegan, aber 6 Speisen sind vegan und 15 mit Fleisch/Fisch (dann aber meist das einzig tierische und die fettarmere Fleischsorten) und der Rest der 40 Rezepte sind vegetarisch und meist leicht veganisierbar (1 Löffel Joghurt einfach weglassen oder Sojajoghurt verwenden)

    Tierprodukte (nach Häufigkeit): Joghurt, Topfen, Fleisch/Fisch, Schafskäse, Käse, Ei, Honig, Milch
    Einzige nicht veganisierbare mMn ist Käse (und Schafskäse?), der Rest ist zumindest geschmacklich ähnlich vegan machbar.

    In der Broschüre stehen auch Sachen über Milch (3mal am Tag), die auch nicht vegan lebende Menschen falsch finden und laktoseintoleranz (12,5% in Europa und im höheren Alter soll es sogar noch mehr sein) total vernachlässigt (Wenn Milch, dann Mager und laktosefrei, vorzugsweise pflanzlich^^).

    Ach ja die geistige Bearbeitung nicht vergessen (den keiner will seine Laster aufgeben) Und je nach dem was für Menschen deine Großeltern/Eltern sind halt anpassen (Stur, dann durch Artikeln und Reportagen "selbst" draufkommen lassen und sie nicht zwingen, oder beim Typ das war so - das wird so bleiben auf andere Sachen hinweisen, die sich geändert haben [Umweltschutz, Heilpraktiken, Muttermilch/Babyersatznahrung, etc. die ganz schweren wie Nazis und Rassismus sind eher unpraktisch bei Gesundheitlichen Sachen) ), aber was genau bei ihnen wirkt wissts am ehesten ihr. Notfalls mit allen bewerfen, wird schon was hängen bleiben.

    Viel Erfolg

    PS: Die gesunden Ernährungsbroschüren gibts auch für Büro, 20-65 jährige und sogar einen extrigen für türkische Rezepte. Und bis auf die Broschüre für Kinder (brauchen ja die tierischen Proteine -.-) sind alle veganfreundlicher als Speisekarten.
    Extrige für Veganer oder Vegetarier gibts keine (die ernähren sich ja laut Studien eh gesünder^^)
    Aber da die vegane Schnupperwoche als Direktlink zum 9,4mb pdf http://www.vegan.at/schnupperwoche/

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  16. Dein Edit hat mein Herz höher schlagen lassen!

    Statt Verzicht kann man ja als Übersetzungshilfe 'etwas anderes genießen lernen' vorschlagen. Ich finde du fährst eine tolle Strategie: Erst mal lecker bekochen und dann mit Hilfe des Kochbuches sie selbst entdecken lassen, was die vegane Küche so zu bieten hat.

    Ein Hoch auf dein Engagement und diesen Arzt!

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  17. Ich wuerd evtl. noch folgendes probieren:

    Wenn deine Oma sich leicht von deinem Opa bzw. seinen Essenswuenschen beeinflussen alesst, einfach mal ganz bewusst [nur] mit ihm sprechen und zwar in Bezug auf die Gesundheit seiner Frau. Dass er eben nicht sich, sondern letztendlich ihr damit schadet [was er ja hoffentlich nicht will]. Und ob ihm ihr Befinden nicht zumindest einen Verwsuch wert waere.

    Ansonsten wuerd ich versuchen, Dinge moeglichst einfach zu machen - z.B. nicht unbedingt zig neue Rezepte, sonderne rstmal einfache Moeglichkeiten, Sachen, die deine Oma schon kann, zu veganisieren. Z.B. einfach Pflanzen- statt Kuhmilch [das ist sehr einfach], vegane Margarine statt Butter oder was in der Art. Ich persoenlich hab auch so angefangen, erstmal einfach das, was ich kenne, zu ersetzen... eigentlich mach ich's auch immer noch so. Das ist zumindest einfacher mal auszuprobieren - und wenn's ihnen nicht passt, koennen sie es immer noch wieder sein lassen. Spezielle Rezepte wuerd ich zum Probieren erstmal vorkochen.

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