Also das hier ist vegan und feministisch. Weil sonst alles scheiße ist.

Donnerstag, 22. September 2011

Die Katholiken und der Sex

In der katholischen Kirche wird Nächstenliebe ganz groß geschrieben. Genau so, wie Vergebung, vorausgesetzt, man empfindet Reue für seine Sünde. Irgendwo habe ich mal gelesen dass sich jemand die Frage stellte, warum sich eigentlich die Christen so viele Sorgen darüber machen, ob sie es nach dem Tod wohl in den Himmel schaffen und wieso die Buddhisten eigentlich so entspannt seien. Denn bei jeder schlimmen Tat braucht der Christ nur bereuen - ihm wird großzügig vergeben und er kommt in den Himmel. Wer bereut, ist kein schlechter Mensch, sondern kommt in den Genuss von Gottes Gnade. Der Buddhist muss hingegen sein ganzes Leben lang Angst haben, denn wenn er zu viele schlechte Dinge tut, wird er vielleicht als Regenwurm wiedergeboren, des schlechten Karmas sei Dank.

Nun sind die Katholiken, oder zumindest ihre Oberhäupter gar nicht so entspannt, wie man es noch obriger Schilderung vielleicht denken könnte. Es gibt eine ganze Zahl von Regeln innerhalb der katholischen Kirche, die innerhalb unseres Staates - zu Recht - für einen Aufschrei sorgen würden. Männer und Frauen sind nicht annähernd gleichgestellt. Während  Männer die Heldentaten in der Bibel (zugegebenermaßen auch die bösen Taten) und die hohen Ämter in der Kirche selbst übernehmen, kommen Frauen in der Bibel nur am Rande, in der Kirche nur in bestenfalls zweitklassigen Positionen vor. 
"Moment! Was ist mit Maria? Sie ist die weibliche Symbolfigur der Kirche und redet die Frau gar nicht schlecht!", höre ich immer und immer wieder. Nehmen wir Maria als die bekannteste Frau innerhalb der katholischen Kirche - wozu taugt sie, was lehrt sie uns? Immer wieder hört man, die "Jungfrau" sei ein Übersetzungs -oder Interpretationsfehler. Das lateinische Wort virgo lässt sich in der Tat verschieden übersetzen: mit Jungfrau, Mädchen oder mit junge Frau. Unabhängig davon, was wirklich gemeint gewesen ist, der Begriff "Jungfrau" lässt sich fantastisch instrumentalisieren. Ja, Maria wird von den Katholiken verehrt. Denn sie hat uns den Erlöser (also Jesus natürlich) "geschenkt". Und sie brauchte dazu nicht einmal Sex haben! Sie ist eine Heilige und ihre Rolle sagt sehr, sehr viel über das Frauenbild der Kirche aus. Zum einen ist es ungemein wichtig, dass Frauen Nachwuchs gebären, dass sie sozusagen ihren Männern Kinder schenken. Die Gebärfunktion als zentrale Aufgabe der Frau -  dieser Gedanke beschert uns bis heute sehr viel Ungleichheit. Zum Anderen sind wir aber, sobald (bzw. spätestens wenn) wir ein Kind zur Welt bringen unrein. Denn "leider, leider" müssen wir vorher Geschlechtsverkehr haben. Eine normale Frau hat nicht das Glück, Gottes Auserwählte zu sein und per geistiger Teleportation ein Baby in den Bauch eingepflanzt zu bekommen. 

Die Kirche war so nett und hat eine Ausnahme gemacht: Wer miteinander schläft um Kinder zu zeugen, der sündigt nicht. Womit wir bei vielen weiteren Ungleichheiten angekommen wären: Sex vor der Ehe ist tabu (als könnte man nur Kinder haben, wenn man verheiratet ist und als hätte eine Ehe keinen anderen Sinn als ganz viele kleine Menschen mit einer einzigen Person zu produzieren). Damit einher gehen die Verteufelung von Abtreibung, der Pille, Kondome und so weiter, mit dem immer wiederkehrenden Apell: Wenn ihr einfach keusch bleibt, kann euch auch nichts passieren. 
Ebenfalls sündigt der, der nicht-heterosexuellen Sex hat. Denn hier ist ja jedem klar, dass dabei keine Kinder entstehen können. Wichtig daran: Schwul/Lesbisch/Bi/Queer-whatever-Sein ist keine Sünde. Nur das Leben dieser "Neigung" ist eine Sünde. Denn Gott hat dem Menschen seine Geschlechtsorgane gegeben, um sich fortzupflanzen und die Krone seiner Schöpfung zu den Herren dieser Welt zu machen. 
(Heutzutage sollten wir mal darüber nachdenken, ob es nicht schon viel zu viele von uns gibt. Fortpflanzung hört vielleicht spätestens dann auf toll zu sein, wenn sie dabei ist den Planeten zu zerstören.)

Bei beiden Punkten - sowohl bei der Ablehnung von Verhütung und Propaganda der Keuschheit, als auch bei der Ablehnung des nicht-heterosexuellen Geschlechtsverkehrs - vergisst die katholische Kirche aber ein paar Dinge. (Ich nehme denen das nicht übel, woher sollen die das auch wissen?)
Geschlechtsverkehr entspringt aus mehr als nur dem Willen nach Fortpflanzung. Sexualität ist ein zentraler Bestandteil unserer Persönlichkeit. So lange wie es Menschen gibt, gibt es auch sexuelle Praktiken, die rein gar nichts mit Fortpflanzung zu tun haben und völlig ohne den Willen nach Kindern ausgelebt werden. Zwar sicherten früher Kinder den eigenen Ruhestand ab (in vielen Teilen der Welt ist das auch immer noch der Fall), da sie einen mitversorgen konnten, wenn man zu alt und zu schwach war um zu arbeiten, jedoch heißt das noch lange nicht, dass Männer und Frauen immer so viele Kinder wie möglichen haben wollten/wollen. Der Wille nach sexueller Befriedigung ist jedoch in der Regel ein ständiger Begleiter des Menschen. 
Ein Problem besteht darin, dass das gesellschaftliche Bild von Sex sehr einseitig ist. Wir lernen in der Schule und von unseren Eltern meist nur den "Hauptakt". Der heißt "Wo die Babys herkommen" und geht immer gleich: Penis dringt in Vagina ein, penetriert sie, spritzt ab und die im besten Fall bereitstehenden Eier der Frau empfangen seinen Samen. Wir lernen auch, dass alle anderen Zärtlichkeiten, Handlungen etc. in der Regel ins Vorspiel gehören und zum Hauptakt führen und dass da dann alles beendet ist. 
Wenn Menschen nichts weiter täten als "Rein-Raus-Abspritzen", könnte ich die Annahme, Geschlechtsverkehr sei nichts weiter als ein Fortpflanzungsmittel sehr gut nachvollziehen. Und ja, auch die "Geilheit" ist ein Instrument der Natur, oder eben von Gott, um sicherzustellen, dass wir es auch wirklich tun, denn keine Spezies auf diesem Planeten ist so konstruiert, dass sie sich selbst ausrottet (obwohl... naja, das ist ein anderes Thema). Natürlich hat der Mensch ein Interesse am Fortbestehen seiner Art, er hat aber auch zeitlebens viele sexuelle Praktiken entwickelt, die nicht zum Kinderkriegen führen, sondern die - und jetzt kommt der absolute Hammer - einfach nur so Spaß machen! Und das ist gültig, egal wer und wie viele Menschen in welcher Konstellation auch immer an dem jeweiligen Akt beteiligt sind.

Was ja ebenfalls spannend ist: Auch im Tierreich gibt es gleichgeschlechtlichen Sex. Bei 1500 Tierarten hat man homosexuelle Handlungen schon beobachten können (Quelle). Von Interesse sind solche "Vorkommnisse" in der Wissenschaft noch nicht sehr lange. Weil die Beobachtungen nicht erklärt werden konnten, hat man sie gepflegt ignoriert. (Ein wunderbares Beispiel dafür, wie wenig objektiv die ach so neutralen Naturwissenschaften sein können.) Aus dem Grund bin ich davon überzeugt, dass auf diesem Gebiet in Zukunft noch so einige neue Erkenntnisse kommen werden. 
Wer Haustiere hat, dem ist vielleicht schon mal aufgefallen, dass von "Rammelattacken" nicht nur Weibchen, sondern auch Männchen, Schuhe, Beine und Sofakissen betroffen sind. Unsere Meerschweinchen, Tommy, Bobby und Joschi hatten früher wahnsinnig viel Sex.


Was ich damit sagen möchte: Sexualität und Lust sind Gefühle, die uns auch helfen unsere Art zu erhalten, aber uns ebenfalls einfach so das Leben verschönern. Beides gehört untrennbar zu unserer Identität und wer versucht uns zu sagen, Sex sei Sünde, wer versucht uns einzureden, dass wir uns schuldig und schmutzig ob unserer Gelüste fühlen sollen, wer von uns verlangt, dass wir für unsere Sexualität Scham und Reue empfinden müssen, der verlangt von uns, dass wir unsere Leben und uns selbst zu Gunsten völliger Demut und Gottes/Kirchenehrfurcht verleugnen. Ich sehe keinen Grund warum ich das tun sollte. Mit Nächstenliebe, Gnade usw. hat das schon lange nichts mehr zu tun. Wenn es Gott gibt, wird er/sie/es wohl kaum diese Selbstgeißelung von uns wollen. Falls doch, dann ist mir das ganz einfach so richtig egal. 

Und solange ich nicht Päpstin werden darf, sollen die eh erzählen was sie wollen, ich höre nicht zu.

Kommentare:

  1. sehr treffend ! du sprichst mir aus der Seele!

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  2. da gibts innerhalb der katholischen kirche aber auch verschiedene auffassungen... das was du beschreibst ist zwar die linie des papstes, das heißt aber nicht, dass das alle katholiken so sehen.
    und selbst beim papst seh ich eine schrittchenweise verbesserung, zb kondome. das christentum ist nicht nur schlecht ;-)

    PS: ich seh grad, dass du 2 "Lieblingsposts" von mir verlinkt hast, dankeschön!

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  3. @ Mausflaus, das ist natürlich das Problem mit Verallgemeinerungen. Aber ich sehe eigentlich wenig Verbesserungen, ganz im Gegenteil. Damit meine ich unter Anderem (aber nicht nur) die Art und Weise wie die Kirche mit internen Missbrauchsfällen etc vorgeht. (Doppelmoral lässt grüßen.) Insgesamt habe ich eher den Eindruck, dass die Kirche wieder Rückschritte macht. Und ich bin sehr lange auf eine katholische Schule gegangen, ich weiß also auch durch eigene Erfahrung wovon ich spreche.
    Mal davon abgesehen würde ich das Christentum als solches auch von der Katholischen Kirche im Speziellen differenzieren.

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  4. Bezeichnend finde ich übrigens die Äußerung das die Gläubigen sich nicht auf das Negative sehen sollen... diese Äußerung könnte so auch von jedem Politiker /Wirtschaftsboss ect stammen : die Leute sollen bloss nicht so genau hinsehen damit sie nicht wütend werden und wirklich die Kraft finden was zu ändern.

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  5. Guter Beitrag :-) Ich kenne viele Katholiken und manches trifft zu, anderes nicht. Das mit den Missbrauchsfällen und der Ablehnung von Kondomen (siehe Aids in Afrika) nervt mich. Ich beschäftige mich z.Z. im Rahmen meiner Examensarbeit stückchenweise mit christlichen Themen, eben auch mit dem Bereuen seiner Sünden. Generell sind Religionen nichts Schlechtes, sie können viel Halt geben. Aber bitte nicht so weltfremd, wie heutzutage leider immer noch in vielen Fragen.

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  6. zwei anmerkungen zu deinem artikel:

    1. die rolle der frauen in der katholischen kirche ist alles andere als marginal. wie überall im patriarchat fußt auch das system kirche auf der arbeit und leistung der frauen, bloß daß - wie ebenfalls im patriarchat üblich - diese arbeit und leistung nicht anerkannt wird. die katholische kirche würde ohne die arbeit der frauen kollabieren.

    2. maria hatte sex, nämlich mit dem heiligen geist. spitzfindig formuliert handelt es sich dabei um eine vergewaltigung, denn maria hat niemals ihr einverständnis gegeben, sex mit dem heiligen geist zu haben. auch das gehört zum patriarchat, der totale sieg des mannes über die frau, symbolisch vollzogen durch den akt der vergewaltigung.

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  7. @ amala:
    hast du Bibelstellen zu deinem 2. Punkt, zum Nachvollziehen?

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  8. lilan, das ist lk 1, 26 - 38. der engel erscheint maria und verkündet ihr, daß sie einen sohn gebären wird. sie erwidert, wie das sein könne, da sie keinen mann "kenne" (= keinen geschlechtlichen kontakt mit einem mann hatte). daraufhin teilt ihr der engel mit, daß der heilige geist über sie kommen und die kraft gottes sie "überschatten" werde.
    in vers 38 heißt es, maria sagt dazu, sie sei die magd gottes und es solle geschehen.

    meiner ansicht nach ist die vergewaltigung durch den heiligen geist da bereits passiert. der engel stellt sie vor vollendete tatsachen, zu denen sie - ganz im sinne des patriarchats - artig nickt.

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  9. sehr guter beitrag.

    und zu amala:
    ich wäre mit deiner behauptung vorsichtig. denn letztendlich kann jeder das in einen text hineininterpretieren, was er möchte, solange man den verfasser nicht fragen kann, wie er es denn nun tatsächlich gemeint hat.

    ich habe mich nie viel mit religion beschäftigt, da ich nicht religiös erzogen wurde. letztendlich sind es aber meiner meinung nach auch nur gewisse wertevorstellungen, die du von deinen eltern übernimmst, irgendwann hinterfragst und dann eben bei ihnen bleibst oder nicht. wir alle glauben an irgendetwas.

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  10. @ amala, toll danke für die Ergänzungen! das erinnert mich ein bisschen an einige unserer Lateintexte. Dort kommen öfter Begriffe vor wie "er war der Frau gegenüber gewalttätig" oder "er tat der Würde der Frau gewalt an." Keiner von uns hat das großartig hinterfragt, bis in der Vokabelliste stand, heute heiße das "vergewaltigen".

    @ räubertochter, genau aus dem oben genannten Grund denke ich, dass da gar kein allzu großer Interpretationsspielraum besteht. Denn "früher" hat man solche Vorfälle aus Scham etc gerne mak umschrieben, damit sie nicht allzu schlimm klingen. Das ist schlicht Verharmlosung.

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  11. Tja...stellt sich aus aktuellem Anlass nur die Frage, weshalb dann der Papst vom homosexuellen Berliner OB Klaus Wowereit und der bereits geschiedenen Angela Merkel überhaupt empfangen wurden durfte. Das finde ich äußerst paradox und zeigt, wie seltsam die katholische Kirche überhaupt mit ihren eigenen Regeln umgeht, welche sowas von vorsteinzeitlich sind.
    Ich bin selbst katholisch und aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass isch zum Glück zu wenige Katholiken an solche sinnlosen "Vorschriften" halten.
    Meiner Meinung nach sollte die katholische Kirche sich mal ziemlich zügig Gedanken über ein "Update" machen, da sie sonst viele ihrer Schäfchen verlieren wird.

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  12. Guter Text!
    Genau mit dem was viele auch hier wieder gesagt haben, habe ich das größte Problem.
    In jeder Diskussion, gerade jetzt zum Papstbesuch, kommt jemand der_die sagt: Ja, aber nicht alle Katholiken denken so! oder Ich bin auch Katholik_in und ich lebe ja nicht danach.
    Ich persönlich kenne auch Menschen katholischen Glaubens, die sich nicht an "ihre" Regeln halten. Das bedeutet aber nicht, dass mensch stehen lassen sollte was die Kirche sagt!
    Und nur weil Katholiken in Europa so schön privilegiert sind und ihnen keine Konsequenzen drohen (oder zumindest nicht spürbar) wenn sie nicht katholisch leben unterstützen sie weiterhin ein System, das Menschen in anderen Teilen der Welt einschränkt. Wer von euch erinnert sich an das 9.jährige Mädchen in Brasilien deren Mutter und Ärzte exkommuniziert wurden, weil sie eine Abtreibung nach einer Vergewaltigung gemacht hat?
    Nicht überall auf der Welt ist es ein Spaziergang sich gegen die Regeln der katholischen Kirche zu verhalten.

    Das nur nach dem Satz von Dani:
    consume. be silent. die

    Anna

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  13. Hallo,
    ich finde es gut, dass Du einen Text zu dieser Thematik schreibst und möchte - wenn erlaubt - ein wenig meines Senfes zugeben:
    An erster Stelle (weil ich mich persönlich angesprochen fühle): ich gehe nicht mit Deinem vorletzten Absatz konform bzgl. Tiergesellschaften und Sexualität. Dass Sachen nicht in den populärwissenschaftlichen Medien aufgebauscht werden heißt nicht, dass sie ignoriert werden. So auch Homosexualität im Tierreich, das weiß man in den Naturwissenschaften auch schon länger, dass Tiere Sexualität als Mittel zur Konfliktlösung oder aus Langeweile oder aus Spaß oder aus Was-weiß-ich verwenden. Wie wir Menschen-Tiere ja auch. Und ab und zu ist das Geschlecht des Partners halt egal. Bei Tier oder Mensch. Das Ganze wurde auch schon sehr viel ausführlicher von Verhaltenswissenschaftlern beobachtet und beschrieben.
    Dann stimme ich Dir vollkommen zu bzgl. der Stellung der Frau in der Kirche. Aber das würde ich gern weiter fassen. Wie sieht es denn in der Wirtschaft und Industrie aus? Wieviele Frauen gibt es in Vorständen und führenden Positionen? Warum bekomme ich bei gleicher Qualifikation weniger Gehalt als mein männlicher Arbeitskollege?
    Wieso sind im Krankenhaus Frauen im weißen Kittel immer "Schwestern" und die Männer immer die "Herren Doktoren" bei den Patienten?
    Wenn wir es im alltäglichen Leben nicht zu einer Gleichstellung schaffen, dann knabbert die Kirche erst Recht lange daran.

    VG, Laila.

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  14. @ Laila
    Was die Aussagen über Tiere betrifft, so habe ich erst mal nur das wiedergegeben, was im Artikel stand, bzw. was sich mit dem deckt, was ich sonst zu dem Thema gelesen habe. Leider kann ich das nicht verlinken, weil ich die Artikel nicht habe. Aber da hat sich wohl das eine mit dem anderen vermischt.
    Was die Gesellschaftskritik bzw. die Kritik an der Alltagsrealität von Frauen betrifft, kann ich dir nur zustimmen! Ich sehe aber nicht, dass ich das an einer Stelle verleugne. Ich habe vor kurzem angefangen mich mit dem Thema zu beschäftigen und habe das Gefühl, dass ich da sehr sensibilisiert wurde und ich deine Kritik durchaus teile. Aber das sollte hier nicht der Punkt sein, ich wollte einfach mal etwas über die Kirche schreiben, alles andere hätte hier den Rahmen gesprengt. Viele Frauen fühlen sich ja gleichberechtigt, obwohl sie das in unserem System einfach noch nicht sind, trotzdem sind sich alle einig, dass das bei der katholischen Kirsche falsch gehandhabt wird. Diesen Widerspruch wollte ich gerne aufgreifen, alles andere taucht hier vielleicht mal in separater Form auf ;)
    Danke für das feedback, in einer solchen Form ist das hier gerne gesehen!

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  15. @DaniSojasahne
    Habe ich gar nicht als "Verleugnung" angesehen, dass Du die Stellung der Frau allgemein in der Gesellschaft nicht angesprochen hast. Mein Kommentar (der sicher nur komplettierend gemeint war) musste aber aus mir raus; ich könnte noch stundenlang darüber diskutieren, aber wir wollen mal den Rahmen hier nicht sprengen.
    Freue mich, weiter bei Dir auf dem Blog zu lesen, welche Gedanken Du Dir zu derartigen (und auch andersartigen) Themen machst.
    VG, Laila.

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